Vietnam verbietet Schweineopfer zum Beginn des Mondjahres
Hanoi (APA/dpa) - Nach einem Verbot von rituellen Tieropfern soll es beim traditionellen Schweinefest in Nordvietnam in diesem Jahr gesittet...
Hanoi (APA/dpa) - Nach einem Verbot von rituellen Tieropfern soll es beim traditionellen Schweinefest in Nordvietnam in diesem Jahr gesitteter zugehen. „Wir wollen das Schweineopferfest nicht verändern, aber die Stadtverwaltung nimmt das Verbot sehr ernst“, sagte der Vize-Vorsitzende des Veranstaltungskomitees, Nguyen Dinh Loi am Montag.
In der Vergangenheit wurden in der nördlichen Provinz Bac Ninh jeweils am sechsten Tag des Mondjahres Schweine geopfert. Dazu wurden die Tiere mit Stricken festgehalten, während ihnen der Bauch aufgeschlitzt oder der Kopf abgehackt wurde. Zuschauer tauchten dann Geldscheine in das Blut, weil das Glück bringen soll. Das Mondjahr beginnt in diesem Jahr am 8. Februar.
Weil die Regierung im Dezember ein landesweites Verbot von ritualisierter Brutalität und Gewalt verhängt hatte, sollen die Schweine dieses Jahr unter Ausschluss der Öffentlichkeit getötet werden. „Wir werden die Schweine so schlachten, wie es auch der Fleischhauer macht“, sagte Loi.
Das Kultusministerium in Hanoi sagte in der vergangenen Woche zudem die letzte Runde des alljährlichen Büffelkampffestes in Phuc Tho Ende Februar ab, in der eines der Tiere geschlachtet wird.
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