Mehr als 3.000 Syrer vor Kämpfen in die Türkei geflohen
Istanbul (APA/dpa) - Mehr als 3.000 Menschen sind innerhalb von drei Tagen aus dem Nordwesten Syriens in die türkische Provinz Hatay geflohe...
Istanbul (APA/dpa) - Mehr als 3.000 Menschen sind innerhalb von drei Tagen aus dem Nordwesten Syriens in die türkische Provinz Hatay geflohen. Die Flüchtlinge seien seit Freitag vor allem aus von Turkmenen besiedelten Gebieten über die Grenze gekommen, teilte die türkische Katastrophenschutzbehörde Afad am Montag mit. Die Syrer würden auf Lager in Hatay und den türkischen Provinzen Sanliurfa und Gaziantep verteilt.
Hatay grenzt an die syrische Provinz Latakia - das Kernland der schiitischen Alawiten, zu denen auch der syrische Machthaber Bashar al-Assad gehört. In den vergangenen Wochen hatte Russland das syrische Regime immer wieder mit Luftschlägen unterstützt, um Rebellen aus der Region zu vertreiben.
Turkmenen sind Nachfahren türkischer Volksgruppen. Sie leben in Syrien vor allem in den Provinzen Aleppo und Latakia sowie im Großraum Damaskus. Im syrischen Bürgerkrieg kämpfen Turkmenen in verschiedenen Rebellengruppen gegen Assad. Die Türkei sieht sich als Schutzmacht der Minderheit.
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