Fußball: Infantino: Als FIFA-Chef gegen Generalsekretär aus Europa
Zürich (APA/dpa) - FIFA-Präsidentschaftskandidat Gianni Infantino will im Fall seiner Wahl keinen Europäer als Generalsekretär des Fußball-W...
Zürich (APA/dpa) - FIFA-Präsidentschaftskandidat Gianni Infantino will im Fall seiner Wahl keinen Europäer als Generalsekretär des Fußball-Weltverbands. „Warum nicht ein Afrikaner?“, fragte der 45-jährige Schweizer bei der Vorstellung seines 90-Tage-Programms in London am Montag. Er sei überzeugt, dass es kein Europäer sein solle.
„Wir können überall auf der Welt fähige Leute finden, und wir müssen die Tür der FIFA für Männer und Frauen von überall öffnen.“ Es sei wichtig, dass nach der Präsidentenwahl am 26. Februar schnell ein Generalsekretär mit starker Persönlichkeit und Erfahrung ernannt werde, sagte Infantino. Derzeit agiert der Deutsche Markus Kattner interimsmäßig als Generalsekretär, Jerome Valcke war im Zuge des Korruptionsskandals Mitte Jänner entlassen werden.
Infantino ist Generalsekretär der Europäischen Fußball-Union (UEFA) und einer von fünf Kandidaten für die Nachfolge des gesperrten Joseph Blatter. Er gilt als aussichtsreichster Kandidat hinter dem Favoriten Scheich Salman bin Ibrahim al Chalifa aus Bahrain und hat u.a. die Unterstützung des österreichischen Fußballverbands. Zudem kandidieren Jordaniens Prinz Ali bin Al-Hussein, der Südafrikaner Tokyo Sexwale und der Franzose Jerome Champagne.
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