Bulgariens Präsident beklagt Einfluss der kommunistischen Elite
Sofia (APA/dpa) - Bulgariens Staatschef Rossen Plewneliew sieht knapp 26 Jahre nach der politischen Wende noch keinen Wechsel der Eliten in ...
Sofia (APA/dpa) - Bulgariens Staatschef Rossen Plewneliew sieht knapp 26 Jahre nach der politischen Wende noch keinen Wechsel der Eliten in dem einstigen Ostblockland. „Dieselben alten Gesichter, die mit der kommunistischen Partei und deren skrupellosen Sicherheitsdiensten verbunden sind, setzen ihre Bemühungen fort, unsere Gesellschaft zu dominieren“, sagte Plewneliew am Montag.
„Die Schatten der Vergangenheit machen alles Mögliche, um unsere Tagesordnung zu ändern“, warnte der rechtsgerichtete Politiker in einer Ansprache zum Gedenktag für die Opfer des kommunistischen Regimes in Bulgarien.
Am 1. Februar 1945 hatte ein kommunistisches Volksgericht 147 Vertreter der politischen Elite des früheren Königreiches zum Tode verurteilt. Unter ihnen waren drei Vertreter von Ex-König Simeon II. sowie drei Ex-Ministerpräsidenten, Minister, Parlamentarier und Generäle. Die Todesurteile wurden am gleichen Tag vollstreckt. Das Sondergericht verkündete insgesamt 2730 Todesurteile.
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