US-Börsen im Verlauf weiterhin schwächer

New York (APA) - Die New Yorker Aktienbörse hat am Montag im Verlauf weiterhin schwächer tendiert. Verstärkte Sorgen um China haben die Kurs...

New York (APA) - Die New Yorker Aktienbörse hat am Montag im Verlauf weiterhin schwächer tendiert. Verstärkte Sorgen um China haben die Kurse an der Wall Street zu Wochenbeginn wieder belastet. Die schlechte Stimmung in der herstellenden Industrie des riesigen Landes hatte sich auch im neuen Jahr nicht aufgehellt. Der entsprechende staatlich ermittelte Einkaufsmanagerindex fiel im Jänner auf den tiefsten Stand seit August 2012.

Gegen 19.15 Uhr notierte der Dow Jones mit einem Minus von 115,59 Zählern oder 0,70 Prozent bei 16.350,71 Punkten. Der S&P-500 Index lag 13,43 Punkte oder 0,69 Prozent tiefer bei 1.926,81 Zähler. Der Nasdaq Composite Index ermäßigte sich um 26,99 Zähler oder 0,58 Prozent auf 4.586,97 Einheiten.

Zudem drehten die Ölpreise wieder deutlich ins Minus, wodurch die Befürchtungen bezüglich eines Abschwungs der Weltwirtschaft wieder verstärkt worden seien, meinten Börsianer. Aktuelle Konjunkturdaten aus den USA hielten die Verluste allerdings etwas in Grenzen. Die Stimmung in der US-Industrie hatte sich im Jänner von geringem Niveau aus etwas verbessert.

Die Ölpreise gerieten mit der Sorge vor einer schwachen Nachfrage aus China unter Druck. Seit mittlerweile sechs Monaten deuten die offiziellen Stimmungsdaten auf ein Schrumpfen der wirtschaftlichen Aktivitäten in Chinas Industrie hin. Vor diesem Hintergrund verloren am Dow-Ende die Aktien des Ölkonzerns ExxonMobil 2,7 Prozent. Für die Anteilsscheine des Wettbewerbers Chevron ging es um 2,2 Prozent nach unten.

An der Indexspitze stiegen die Papiere des Einzelhandelskonzern Wal-Mart Stores 1,7 Prozent. Die Papiere des Sportartikelherstellers Nike gewannen 1,3 Prozent.

Zudem drehte sich das Übernahmekarussell weiter. Der Pharmakonzern Abbott Laboratories will seine Diagnostiksparte mit einem Milliardenzukauf verstärken. Für den kleineren Wettbewerber Alere bietet der Konzern 56 Dollar je Aktie. Damit wird Alere mit 5,8 Milliarden Dollar bewertet. Während die Papiere von Abbott um moderate 0,13 Prozent gewannen, schnellten die Anteilsscheine von Alere um 45 Prozent auf 53,98 Dollar hoch.

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