Olympia: IOC-Präsident Bach begrüßt Anti-Zika-Maßnahmen

Rio de Janeiro (APA/Reuters) - Thomas Bach, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), hat sich am Montag erfreut gezeigt...

Rio de Janeiro (APA/Reuters) - Thomas Bach, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), hat sich am Montag erfreut gezeigt, dass schon so viele Maßnahmen im Kampf gegen das Zika-Virus ergriffen worden sind. Der Deutsche ist deshalb überzeugt, dass sich die durch Moskitos übertragene Krankheit nicht nachteilig auf die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) auswirken werde.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte am Montag wegen des Zika-Virus den globalen Gesundheitsnotstand erklärt. Derzeit grassiert das von Stechmücken übertragene Virus vor allem in Süd- und Mittelamerika. In Europa wurden bisher nur vereinzelt Infektionen bekannt. Das Virus ist für Ungeborene während der Schwangerschaft gefährlich.

„Wir begrüßen diese Entscheidung der WHO, weil sie hilft, das Bewusstsein zu erhöhen und noch mehr Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um das Virus zu bekämpfen“, betonte Bach vor Journalisten in Los Angeles. Die kalifornische Metropole bewirbt sich um die Olympischen Sommerspiele 2024. „Wir stehen in engem Kontakt mit der WHO, und wir sehen auch, dass bisher kein Reiseverbot von der WHO ausgerufen wurde.“

Bach verwies weiters auf die Tatsache, dass die Sommerspiele „in der Winterzeit stattfinden, die nicht die bevorzugte Brutzeit für Moskitos ist“. Generell gebe es in Brasiliens Wintermonaten durch das „trockenere, kühlere Klima deutlich weniger Moskitos“, sagte der IOC-Präsident, der auch den Zeitfaktor ansprach. „Es bleiben uns noch sechs Monate, um dieses Problem zu bewältigen.“

~ WEB http://www.who.int/en/ ~ APA161 2016-02-02/10:42