Iran weist HRW-Bericht über afghanische Flüchtlinge in Syrien zurück

Teheran (APA/dpa) - Der Iran hat Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) als haltlose Unterstellung zurückgewiesen, ...

Teheran (APA/dpa) - Der Iran hat Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) als haltlose Unterstellung zurückgewiesen, wonach das Land Tausende afghanische Flüchtlinge im Kampf in Syrien einsetze. Diese Berichte seien erfunden und verfolgten bestimmte politische Ziele, sagte ein Sprecher im Außenministerium der Nachrichtenagentur ISNA am Dienstag.

HRW-Nothilfe-Direktor Peter Bouckaert hatte am Freitag erklärt, der Iran habe afghanischen Flüchtlingen und Migranten nicht nur Anreize für den Kampf in Syrien angeboten - einige hätten auch erzählt, ihnen sei mit Abschiebung nach Afghanistan gedroht worden. Der Iran, engster Verbündeter des syrischen Machthabers Bashar al-Assad, schicke Afghanen mindestens seit November 2013 nach Syrien, wo sie unter anderem heilige schiitische Stätten bewachen sollten.