Hälfte der Maserati-Mitarbeiter in Italien auf Kurzarbeit
Rom (APA) - Die italienischen Gewerkschaften bangen um Zukunft des Produktionswerks des Luxusauto-Herstellers Maserati in Modena. 300 der 60...
Rom (APA) - Die italienischen Gewerkschaften bangen um Zukunft des Produktionswerks des Luxusauto-Herstellers Maserati in Modena. 300 der 600 Mitarbeiter der Fabrik werden auf Kurzarbeit gesetzt. Die Fabrik wird die Produktion halbieren, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung „Sole 24 Ore“ am Dienstag. Wurden 2014 noch 19 Fahrzeuge pro Tag hergestellt, so sind es derzeit nur noch zehn.
„Wir verlangen vom Management eine klare Antwort über die Zukunft des Produktionswerks“, sagte der Chef der Metallgewerkschaft FIOM von Modena, Cesare Pizzolla. Die Befürchtung ist, dass der Mutterkonzern Fiat Chrysler die Investitionen in das Produktionswerk reduzieren könnte.
Maserati hat 2015 Verluste hinnehmen müssen. Der Umsatz fiel um 13 Prozent auf 2,41 Mrd. Euro. Das EBIT halbierte sich von 275 auf 105 Mio. Euro. Die Zahl der abgesetzten Fahrzeuge sank von 36.448 auf 32.474. Heuer will Maserati den neuen SUV Levante vorstellen, der in Italien produziert wird.
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