Mindestsicherung - Steirische SPÖ-Landesrätin gegen „Kahlschlag“
Graz (APA) - Die steirische SPÖ-Soziallandesrätin Doris Kampus hat am Dienstag Gesprächsbereitschaft in Sachen Evaluierung der Mindestsicher...
Graz (APA) - Die steirische SPÖ-Soziallandesrätin Doris Kampus hat am Dienstag Gesprächsbereitschaft in Sachen Evaluierung der Mindestsicherung gezeigt. Ein Kahlschlag komme für sie nicht infrage, hieß es. Sie könne sich aber vorstellen, extreme Spitzen zu kappen. Die Mindestsicherung sollte auch nicht von Land zu Land verschieden sein. Sie könne sich die Umstellung von Geld- auf Sachleistungen vorstellen.
Laut Kampus hat „niemand Verständnis dafür und es entspricht auch nicht meinem Gerechtigkeitssinn, wenn in Einzelfällen eine Familie rein aus Sozialleistungen über ähnlich viel Geld verfügt wie eine gleich große Familie, in der jemand einer Erwerbstätigkeit nachgeht“, sagte die für Soziales und Asyl zuständige Landesrätin in einer Aussendung.
Für sinnvoll erachtet Kampus eine Umstellung von Geld- auf Sachleistungen, wenn es beispielsweise um die Übernahme von Wohn- oder Stromkosten gehe. In all diesen Punkten sei man mit dem Koalitionspartner ÖVP in Gesprächen.
~ WEB http://www.spoe.at ~ APA412 2016-02-02/15:16
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