APA Medien News: ORF-Stiftungsrat, Rekord-Quote, Olympia-TV-Rechte

Wien (APA) - xxx...

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ORF-Stiftungsrat: Kritik an der von ÖVP und FPÖ geplanten Ablöse der oberösterreichischen ORF-Stiftungsrätin Margit Hauft kommt von der ORF-Gleichstellungsbeauftragten Katia Rössner. Dass innerhalb weniger Wochen zwei weibliche Stiftungsräte durch Männer ersetzt würden, sei „ein falsches Signal“, sagte Rössner dem „Standard“. Neben der bevorstehenden Ablöse Haufts war zuletzt bereits die SPÖ-nahe burgenländische Stiftungsrätin Brigitte Kulovits-Rupp von der SPÖ-FPÖ-Landesregierung in Eisenstadt ausgetauscht worden. Im Büro des oberösterreichischen FPÖ-Obmannes Manfred Haimbuchner hieß es am Mittwoch auf APA-Anfrage, es gebe aktuell keine Verhandlungen mit dem Arbeitsübereinkommen-Partner ÖVP über einen Wechsel im ORF-Stiftungsrat und die Ablöse von Hauft. Es bestehe diesbezüglich kein Druck und auch kein Zugzwang. Es sei aber bekannt, dass Hauft sich gegenüber der FPÖ kritisch geäußert habe. Ein Wechsel stehe der neu gewählten Landesregierung zu. Es sei nicht unmoralisch, wenn eine 30-Prozent-Partei ihren Einfluss geltend machen wolle, so ein Haimbuchner-Sprecher. Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) hatte zuvor den FPÖ-Wunsch nach einer Ablöse von Hauft gegenüber der APA bestätigt. Zudem machen in Oberösterreich Gerüchte die Runde, wonach ein Mann aus dem freiheitlichen Lager bereits in den Startlöchern scharre. Proteste gegen eine Ablöse von Hauft kamen unterdessen auch von der Vorsitzenden der oberösterreichischen SPÖ-Frauen Sabine Promberger, von deren Vorgängerin Sonja Ablinger, die inzwischen aus der SPÖ ausgetreten ist und nun Österreichischer Frauenring-Vorsitzende ist, von der Katholische Frauenbewegung der Diözese Linz, vom Bündnis Frauen, dem 31 Organisationen angehören, sowie vom Grün-Landesrat Rudi Anschober.

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Rekord-Quote: Zufrieden ist man beim Privatsender Puls 4 mit dem Auftakt der zweiten Staffel der Comedy-Reihe „Bist Du deppert!“. Die erste Folge des Formats, in dem Fälle von Steuerverschwendung auf humoristische Weise aufgezeigt werden, sahen durchschnittlich 208.000 Zuschauer, zwischenzeitlich erreichte die Sendung Spitzen von 232.000 Sehern. Der Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe der 12- bis 49-Jährigen lag bei 11,5 Prozent. Laut Puls 4 war die „Bist Du deppert!“-Ausgabe vom Dienstag damit die erfolgreichste Sendung seit Formatstart.

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Olympia-TV-Rechte: Die britische BBC kann auch in Zukunft von den Olympischen Spielen berichten. Der öffentlich-rechtliche Sender schloss einen entsprechenden Vertrag über eine Sub-Lizenzierung mit dem US-Unternehmen Discovery. Dies berichtete Peter Hutton, Geschäftsführer der Discovery-Tochter Eurosport, bei einem Kongress in Düsseldorf. Hutton erklärte, dass es in Deutschland bereits erste Gespräche mit ARD und ZDF gegeben habe. Discovery hatte sich im Sommer des vergangenen Jahres überraschend die TV-Rechte der Olympischen Spiele für den europäischen Markt gesichert. Der von 2018 bis 2024 geltende 1,3 Milliarden Euro teure Vertrag gilt auch für deutschsprachigen Raum. Das amerikanische Medien-Unternehmen sendet unter anderem über seine Tochter Eurosport. Für Österreich haben bisher der öffentlich-rechtliche ORF sowie der Privatsender ATV Interesse an der Übernahme von Olympia-Rechten von Discovery bekundet.

~ WEB http://orf.at ~ APA287 2016-02-03/13:24