Traglufthalle im April bezugsfertig
Im Innsbrucker Gewerbegebiet Mühlau-Arzl laufen die Vorarbeiten für das Großquartier, in dem 240 Asylwerber untergebracht werden sollen.
Innsbruck –Im Gewerbegebiet Mühlau-Arzl, an der Kreuzung Werner-von-Siemens-Straße/Richard-Berger-Straße, wird aktuell eine Unterkunft für 240 Asylwerber errichtet. Ende Feber wird die Traglufthalle geliefert, im April soll sie bezugsfertig sein. Kürzlich beantworteten Georg Mackner und Florian Stolz von den Tiroler Sozialen Diensten (TSD) gemeinsam mit den Stadträten Gerhard Fritz (Integration) und Franz Gruber (Flüchtlingswesen) bei einer Informationsveranstaltung im „novum“ Fragen zur Unterbringung.
Der Betrieb der Anlage ist auf fünf Jahre genehmigt, mit der Möglichkeit zur Verlängerung um weitere zwei Jahre. Für die Dauer ihres Asylverfahrens sollen mehrheitlich Menschen aus Syrien und Afghanistan die Traglufthalle bewohnen, überwiegend im Familienverband. „Im Inneren der Halle sorgen Kojen für eine räumliche Gliederung und Rückzugsmöglichkeiten“, führte TSD-Sprecher Mackner aus, zudem werde es Küchen geben, in denen sich die Asylwerber selbstständig verpflegen können. Florian Stolz verwies darauf, dass „rund um die Uhr mindestens ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes anwesend ist“, zu den normalen Bürozeiten werde zudem ein Mitarbeiter als Ansprechpartner für Interessierte vor Ort sein.
„Wir haben uns die Flüchtlingssituation nicht ausgesucht, wir haben sie auch nicht verursacht“, äußerte Stadtrat Gruber mehrmals im Rahmen der Info-Veranstaltung, die von Zwischenrufen geprägt war, „wenn wir aber jetzt nicht handeln, stehen diese Menschen auf der Straße.“ (mxs)
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