Alkoholisierter stürzte im Pongau in Bachbett und schlief ein
Ein Oberösterreicher hatte sich beim Abstieg von einer Skihütte verirrt und damit eine Suchaktion ausgelöst. Der 28-Jährige wachte in der Früh auf und bat eine Frau um Hilfe.
Flachau – Ein Oberösterreicher hat sich am Dienstagabend nach einer Geburtstagsfeier in einer Skihütte in Flachau (Pongau) während seines Fußmarsches ins Tal verirrt. Der 28-Jährige war laut eigenen Angaben alkoholisiert, stürzte in ein Bachbett und schlief ein. Als er wieder aufgewacht war, stieg er weiter ab und bat am Mittwoch um 8.15 Uhr eine Hausbewohnerin am Ortsrand von Flachau um Hilfe.
Er war laut Bergrettung unterkühlt, verwirrt und durchnässt und trug nur einen Schuh. Freunde des Abgängigen hatten gegen 22.15 Uhr die Bergrettung alarmiert. Die Suchaktion dauerte bis 3.30 Uhr und wurde heute um 7.00 Uhr bis zum Widerruf fortgesetzt. An dem Einsatz beteiligten sich die Alpinpolizei, Flugrettung, Bergrettung und Polizeistreifen. Der Oberösterreicher, der aus dem Bezirk Braunau stammt, wurde mit der Rettung in das Krankenhaus Schwarzach gebracht.
„Dieser Einsatz ist für den Betroffenen gerade noch glimpflich verlaufen“, so Lukas Perner von der Bergrettung Flachau. Er appellierte am Mittwoch in einer Aussendung an eine Handvoll Hüttenwirte im Skigebiet von Flachau, doch etwas Verantwortung für ihre späten Gäste zu übernehmen: „Wir hatten allein heuer im Jänner schon über 20 Einsätze im Skigebiet.“ (APA)