Medien stellen Schweizer Standortattraktivität stärker infrage

Zürich/Basel (APA/sda) - Medien in der Schweiz haben Ende letzten Jahres weniger, und wenn doch, dann kritischer über die Schweizer Wirtscha...

Zürich/Basel (APA/sda) - Medien in der Schweiz haben Ende letzten Jahres weniger, und wenn doch, dann kritischer über die Schweizer Wirtschaft berichtet. Wichtiger wurden insbesondere Fragen zur Standortattraktivität.

Dass Wirtschaftsthemen in den Hintergrund rückten, liegt daran, dass andere Ereignisse viel Aufmerksamkeit erhielten: So etwa die Parlaments- und Bundesratswahlen in der Schweiz, aber auch die globale Flüchtlingskrise, der Konflikt in Syrien oder die Terror-Anschläge in Paris.

Dies zeigt der am Mittwoch veröffentlichte Reputationsmonitor Wirtschaft. Er wird vom Forschungsinstitut für Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) der Universität Zürich und der Beratungsfirma CommsLAB erstellt.

Wurde doch über die Wirtschaft berichtet, dann ging es häufiger als auch schon um Standortfragen. Insbesondere in Zusammenhang mit der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative wurde vermehrt vor einer Bedrohung für die Schweiz als Wirtschaftsstandort gewarnt.

Die jüngsten Stellenabbaupläne - beispielsweise bei Alstom - untermauerten der Studie zufolge die Sichtweise, wonach der Standort Schweiz künftig vermehrt auf dem Prüfstand stehen könnte.