Biathlon: Weltverband sperrte Athleten wegen Dopingverdachts
Salzburg (APA/dpa) - Der Biathlon-Weltverband (IBU) hat mit sofortiger Wirkung einen namentlich nicht genannten Athleten wegen Verdachts auf...
Salzburg (APA/dpa) - Der Biathlon-Weltverband (IBU) hat mit sofortiger Wirkung einen namentlich nicht genannten Athleten wegen Verdachts auf Doping gesperrt. Bei einer im Jänner während eines Weltcups genommenen Probe sei eine Substanz festgestellt worden, die seit dem 1. Jänner auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) steht. Die Substanz falle laut IBU unter die Hormone und Stoffwechsel-Modulatoren.
Durch die vorläufige Suspendierung ist der Sportler vorübergehend von allen IBU-Bewerben ausgeschlossen. Es ist unklar, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt. Es soll aber kein Top-Athlet sein. Der Aktive kann die Öffnung der B-Probe beantragen oder darauf verzichten. Sollte die Analyse der B-Probe positiv ausfallen oder aber der Biathlet verzichtet auf die Öffnung der B-Probe, wird ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Sollte die B-Probe negativ sein, wird die vorläufige Suspendierung aufgehoben.
Zuletzt hatte die IBU den russischen Verband mit der höchst möglichen Disziplinarstrafe belegt. 100.000 Euro muss die Russische Biathlon-Union (RBU) nach den positiven Dopingproben von Alexander Loginow, Jekaterina Jurjewa und Irina Starych in der Saison 2013/2014 zahlen. Ex-Junioren-Weltmeister Loginow ist noch bis zum 25. November 2016 gesperrt. Starych ist im Dezember 2016 wieder startberechtigt. Die Ex-Weltmeisterin Jurjewa hat als Wiederholungstäterin ihre Karriere beendet.
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