Lagarde zu Griechenland: „IWF will nicht drakonisch sein“
~ --------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA607 vom 04.02.2016 muss es im Titel und 1. A...
~ --------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA607 vom 04.02.2016 muss es im Titel und 1. Absatz richtig heißen: „IWF will nicht DRAKONISCH sein“ (nicht: Drache). Die dpa hat ihre Angaben wegen eines Hörfehlers korrigiert. --------------------------------------------------------------------- ~ Athen (APA/dpa) - Die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat Vorwürfe zu harter Forderungen des IWF an die griechische Pensionsreform zurückgewiesen. „Ich mag es wirklich nicht, wenn wir immer als der drakonische, rigorose, furchtbare IWF dargestellt werden“, sagte sie. „Griechenland hat viel geopfert“, sagte Lagarde am Donnerstag in Washington.
Das griechische Pensionssystem müsse derzeit mit zehn Prozent des Bruttoinlandsproduktes gespeist werden. „Das ist nicht nachhaltig“, sagte sie. „Was wir brauchen, sind kurzfristige Maßnahmen, die es auf lange Sicht nachhaltig machen.“ Der Durchschnitt in europäischen Ländern liege bei 2,5 Prozent.
In Griechenland demonstrierten am Donnerstag Hunderttausende bei den größten Protestkundgebungen seit Jahren gegen eine geplante Rentenreform. Die Pläne der Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras sehen unter anderem Kürzungen von neuen Pensionen um durchschnittlich 15 Prozent und erhebliche Einbußen bei Landwirten und Freischaffenden vor.
~ WEB http://www.imf.org ~ APA013 2016-02-05/02:19
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