Spielsucht: 101.000 Euro weg
Innsbruck – Spielsucht hat sich zu einem ernsthaften Problem in der Gesellschaft entwickelt. Nicht selten resultieren daraus massive Strafta...
Innsbruck –Spielsucht hat sich zu einem ernsthaften Problem in der Gesellschaft entwickelt. Nicht selten resultieren daraus massive Straftaten Getriebener. Über zwei Jahre schaffte es ein Außerferner Gastronomieangestellter seine Spielsucht – und dessen Finanzierung – geheim zu halten, bis er wegen eines Kassenfehlbetrags von 3,60 Euro aufgeflogen war. Ein reumütiges Geständnis offenbarte dem Gasthof darauf Veruntreuung größten Ausmaßes. So behielt der Gastroangestellte in 126 Zugriffen 101.000 Euro ein.
Aufgrund der Sucht blieb es gestern am Landesgericht bei fünf Monaten bedingter Haft und 480 Euro Geldstrafe plus Weisung auf Therapie. (fell)