Liste Fritz: „Freizeitwohnsitze offenlegen“
Innsbruck – Nach der Kritik des Tiroler Tourismuspioniers Andreas Braun an den wuchernden Freizeitwohnsitzen in Tirol fordert die Liste Frit...
Innsbruck –Nach der Kritik des Tiroler Tourismuspioniers Andreas Braun an den wuchernden Freizeitwohnsitzen in Tirol fordert die Liste Fritz abermals von der Tiroler Landesregierung, die genaue Zahl von Freitzeitwohnsitzen in Tirol offenzulegen. „Die Landesregierung macht die tatsächliche Anzahl der Freizeitwohnsitze zum Staatsgeheimnis. Fünf schriftliche Landtagsanfragen und -nachfragen haben nicht zur Bekanntgabe der tatsächlichen Anzahl an Freizeitwohnsitzen in Tirol geführt“, kritisiert Liste-Fritz-Klubchefin Andrea Haselwanter-Schneider. „Das lässt befürchten, dass die erlaubte Grenze von 8 % weit und in viel mehr Gemeinden als gedacht überschritten ist.“ Das Problem sei die offensichtliche Nicht-Kontrolle der Freizeitwohnsitze in den Gemeinden. „Die Landesregierung gaukelt Härte gegen Freizeitwohnsitze vor und rührt in Wahrheit keinen Finger“, so Haselwanter-Schneider. Sie fordert im Kampf gegen illegale Freizeitwohnsitze eine Abgabe: „Wer von überteuerten Immobiliendeals profitiert, soll eine Abgabe für sozialen Wohnbau bezahlen.“ Einen entsprechenden Landtagsantrag hatte die Liste Fritz im Oktober eingebracht: „Um der öffentlichen Hand die Finanzmittel für leistbaren Wohnraum zu geben, muss man Geld bei denen einheben, die unverhältnismäßig mit Immobilien- und Baulandspekulation verdienen.“ (mas)
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