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Neue Wiesbergbahn: Das Kühtai rüstet auf

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Kühtai – Selbst in schneearmen Wintern wie dem heurigen profitiert das Kühtai auf 2020 Metern Seehöhe von seiner immer noch gegebenen Schnee...

Kühtai –Selbst in schneearmen Wintern wie dem heurigen profitiert das Kühtai auf 2020 Metern Seehöhe von seiner immer noch gegebenen Schneesicherheit oder zumindest von frostigen Temperaturen, Grundbedingung für die Herstellung von Kunstschnee. Wenn schon nicht Frau Holles Kissen, sorgen am Ende die Schneekanonen für die nötigen Pistenbedingungen. Die so gesicherte Auslastung erlaubt den Bergbahnen den laufenden Ausbau des Angebotes.

Nachdem er sich bei Bahnen im Mölltal und Kaunertal einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat, kehrte Philip Hasl­wanter 2005 als Geschäftsführer der Kühtaier Bergbahnen in seinen Geburtsort zurück. Seither verfolgt er konsequent die Strategie, durch die Attraktivitätssteigerung des Angebotes auch den wirtschaftlichen Erfolg laufend zu verbessern. Zu Saisonbeginn zählte man zwar wie bereits im Vorjahr vier Seilbahnen, sechs Schlepplifte und einen Sessellift, der „KPark“ sorgte allerdings bereits im November bei Boardern und Skiakrobaten für Jubelstürme.

Nun wurde mit der Wiesbergbahn im Südosten des Ortes ein neuer Vierersessellift seiner Bestimmung übergeben. Franz Hörl, Sprecher der Seilbahnwirtschaft, konnte in seinen Grußworten Kritik nicht ganz vermeiden, streute aber dem anwesenden LHStv. Josef Geisler Rosen. „Ein Genehmigungsbescheid in nur zwei Monaten, das ist Rekord“, lobte Hörl, „das würde ich mir an anderen Orten auch wünschen.“

Angesichts des einsetzenden Schneefalls verwies der Angesprochene auf die Vorteile des Kühtais, die zukünftig wohl weiter an Bedeutung gewinnen würden.

So ließ es sich der Regierungsvize auch nicht nehmen, in Begleitung der starken Delegation des Gemeinderates, der Führung der Bergbahnen und einer Reihe von Ehrengästen die Jungfernfahrt der Wiesbergbahn persönlich zu erleben. (tp)