Zwei Punkte, die für die Haie wenig wert sind
Der HCI siegte in Fehervar mit 4:3 nach Penaltyschießen. Doch auch der KAC gewann.
Von Tobias Waidhofer
Szekesfehervar –Erster Schuss, erstes Tor: Der HC Innsbruck erwischte gestern in Fehervar einen Start nach Maß. Ausgerechnet der oft und auch nicht zu Unrecht kritisierte Schwede Andreas Valdix traf frühzeitig (2.).
Überhaupt schossen die Innsbrucker in der Anfangsphase aus allen Rohren: Patti Mössmer traf die Stange (2.) und Benni Schennach verpasste das 2:0 auch nur knapp (5.). Doch Tore, die man nicht schießt, bekommt man eben auch im Eishockey manchmal: Viel unnötiger – nämlich aus einem Konter – hätte das 1:1 (7.) aber kaum fallen können. Das Spiel wurde in der Folge ausgeglichener und in Überzahl schlugen die Ungarn eiskalt zu: Nagy (17.) und Bartalis (18.) stellten auf 3:1.
Auch im zweiten Abschnitt blieb’s beim munteren Hin und Her. Und mit seinem 2:3-Anschlusstreffer machte David Schuller den Haien auch wieder Hoffnung.
Im Schlussdrittel waren die Innsbrucker wieder die überlegene Mannschaft. Die Belohnung folgte in Minute 47: Nach einem Fehlpass blieb Hunter Bishop eiskalt – 3:3. Es war sein bereits siebter Treffer in der Zwischenrunde. Nach einer torlosen Verlängerung musste das Penaltyschießen entscheiden. Und zwar zu Gunsten der Haie. Der Sieg ist im Play-off-Kampf aber nur wenig wert, weil der KAC das Derby in Villach in der Overtime mit 3:2 gewann.
Vier Spiele vor Schluss beträgt der Rückstand auf Platz zwei weiter vier Punkte. Am Sonntag (17.30 Uhr) kommt Graz in die Tiwag-Arena.
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