US-Regisseur Michael Moore wegen Lungenentzündung außer Gefecht
Chicago (APA/AFP) - Kurz vor dem Kinostart seines neuen Films „Where to invade next“ hat eine Lungenentzündung den US-Regisseur Michael Moor...
Chicago (APA/AFP) - Kurz vor dem Kinostart seines neuen Films „Where to invade next“ hat eine Lungenentzündung den US-Regisseur Michael Moore niedergestreckt. Der 61-jährige Dokumentarfilmer musste nach eigenen Angaben in einem New Yorker Krankenhaus auf der Intensivstation behandelt werden. „Es geht viel besser“, schrieb der Oscar-Preisträger am Freitag auf seiner Facebook-Seite.
Moore führte seine gesundheitlichen Probleme auf seine Werbetour für den neuen Film, seinen Einsatz für den linken Präsidentschaftsbewerber der Demokraten, Bernie Sanders, und andere Aktivitäten zurück. Nun müsse er sich erholen und dürfe nicht fliegen, schrieb er. Seine Fans rief er auf, eine Art „Armee“ zu bilden, um seinen neuen Film auch ohne seine Hilfe vor Ort und über die sozialen Netzwerke bekannt zu machen.
Moore ist für seine satirischen Dokumentarfilme wie „Bowling for Columbine“ von 2002 berühmt, in dem er sich mit der Waffenkultur in den USA auseinandersetzt. In „Fahrenheit 9/11“ aus dem Jahr 2004 ging es um die Reaktion der Bush-Regierung auf die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA. In seinem neuen Film nimmt er selbst die Rolle eines Pseudo-Eroberers ein, der soziale oder wirtschaftliche Errungenschaften anderer Länder ausbeutet. Der Film läuft am 25. Februar in Österreich an.
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