Palästinensische Attentäter nach Angriffen im Westjordanland getötet

Hebron (APA/Reuters/dpa) - Drei palästinensische Attentäter sind am Montag bei Anschlägen in Hebron im südlichen Westjordanland getötet word...

Hebron (APA/Reuters/dpa) - Drei palästinensische Attentäter sind am Montag bei Anschlägen in Hebron im südlichen Westjordanland getötet worden. Zwei der Männer hätten mit Handfeuerwaffen zuvor das Feuer auf Zivilisten und Soldaten eröffnet, teilte das Militär am Montag mit. Der Vorfall habe sich an einer Bushaltestelle vor der jüdischen Siedlung Kiriat Arba (Kirjat Arba) ereignet. Ein Soldat sei dabei verletzt worden.

Nur Minuten später habe der dritte Palästinenser vor Ort sein Auto in ein Militärfahrzeug gerammt, bevor er erschossen worden sei. Zwei Soldaten wurden dabei verletzt.

Seit Anfang Oktober kommt es vermehrt zu Übergriffen von Palästinensern auf Israelis. Häufig handelt es sich um Messer-Attacken. Bei der Gewaltwelle sind seit Anfang Oktober 29 Israelis, mehrere Ausländer und rund 200 Palästinenser getötet worden. Die meisten Palästinenser kamen bei ihren eigenen Anschlägen ums Leben. Als Auslöser der Gewalt gilt neben der Enttäuschung über den seit 2014 stockenden Friedensprozess auch der Ärger über die Ausbreitung jüdischer Siedlungen sowie ein Streit über den Zugang zum Jerusalemer Tempelberg.