Alpenrosenhütte

Blickfang in Westendorf erhält neues Gesicht

Die Alpenrosenhütte in Westendorf ist in die Jahre gekommen und wird nun erneuert.
© Angerer Harald

Die Sektion Schorndorf des Deutschen Alpenvereins investiert insgesamt fast 1,9 Millionen Euro in den Neubau der Alpenrosenhütte.

Von Harald Angerer

Westendorf –Sie thront über Westendorf und ist von Weitem gut zu sehen – die Alpenrosenhütte ist nicht nur bei Skifahrern ein beliebtes Ziel, auch im Sommer ist sie gut besucht und bildet einen Blickfang am Westendorfer Hausberg. Hier müssen sich die Westendorfer nun bald an einen neuen Anblick gewöhnen: Die Hütte wird abgerissen und neu gebaut. „Wir wollen im Jahr 2016 die Alpenrosenhütte komplett neu bauen“, sagt Werner Graß, Vorsitzender der Sektion Schorndorf des Deutschen Alpenvereins (DAV).

Die Alpenrosenhütte gehört seit 1978 der Sektion Schorndorf, vorher war die DAV-Sektion Bergfried, München, die Besitzerin. Erbaut wurde sie vor gut 90 Jahren und über die Jahrzehnte auch renoviert. Nun entspreche sie aber nicht mehr dem aktuellen Stand, heißt es von der Sektion Schorndorf. So sind die Schlafräume nicht beheizt, damit ist die Alpenrosenhütte die letzte des DAV, die im Winter offen hat, deren Schlafräume aber nicht beheizt sind. Die Hütte ist lediglich im April, Mai und November geschlossen. Betrieben wird sie seit 2010 von Kemal Akcay, der auch schon davor auf der Hütte gearbeitet hat.

Auch die Raumhöhen entsprechen nicht mehr dem heutigen Stand, im Matratzenlager sind es lediglich gut zwei Meter, 2,5 Meter sind inzwischen Standard. Auch das Energiesparen ist beim DAV ein Thema, auch hier bedarf es einiger Neuerungen bei der Alpenrosenhütte.

Nicht weniger als 1,875.000 Euro brutto werden für den Neubau vom Alpenverein veranschlagt, wobei die Sektion Schorndorf 810.000 Euro aufbringen muss. Zuschüsse gibt es vom Bundesverband des DAV in der Höhe von 690.000 Euro und dem Land Baden-Württemberg. Bereits im Mai soll mit den Bauarbeiten für die neue Hütte begonnen werden. Geplant wurde der Neubau von Architekt Michael Widman aus Kramsach. Die Fertigstellung ist für Anfang Dezember des heurigen Jahres geplant.

In dem Neubau sollen dann 48 Betten und acht Matratzenlager Platz finden, derzeit sind es 20 Betten und 40 Matratzenlager. Der Hüttencharakter soll auch mit dem Neubau nicht verlorengehen, heißt es von Seiten der Sektion Schorndorf.

So soll die neue Alpenrosenhütte nach dem Neubau im kommenden Winter aussehen. (Visualisierung)
© Vidmann

Für Sie im Bezirk Kitzbühel unterwegs:

Theresa Aigner

Theresa Aigner

+4350403 2117

Michael Mader

Michael Mader

+4350403 3050

Harald Angerer

Harald Angerer

+4350403 2059