Wolfsgruß in ehemaligen KZ 2 - Offizielle Distanzierung gefordert
Linz/Mauthausen (APA) - Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) hat nach dem Wolfsgruß von einem Avrasya-Funktionär in der KZ-Gedenkstätt...
Linz/Mauthausen (APA) - Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) hat nach dem Wolfsgruß von einem Avrasya-Funktionär in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen von dem Verein eine offizielle Distanzierung gefordert. Ansonsten könnte er seinen Sitz im Integrationsbeirat verlieren, kündigte der Bürgermeister im ORF Radio Oberösterreich an.
Auch die „Türkische KULTURgemeinde“ in Österreich hat die „verantwortungslose und lumpen-proletische Schändung“ entschieden verurteilt und Konsequenzen gefordert. Dazu gehöre als erstes eine Entschuldigung, teilte die Obmann Birol Kilic in einer Presseaussendung mit. Gleichzeitig appellierte er an türkische Vereine und Medien, „besonders gegen solche antisemitischen und antimenschlichen Handlungen Flagge zu zeigen“.