Steirischer Landtag: ÖVP verteidigte Kulturförderungspolitik

Graz (APA) - Die ihrer Ansicht nach Kürzungspolitik der Landesregierung wurde wieder einmal von der steirischen KPÖ-LAbg. Claudia Klimt-Weit...

Graz (APA) - Die ihrer Ansicht nach Kürzungspolitik der Landesregierung wurde wieder einmal von der steirischen KPÖ-LAbg. Claudia Klimt-Weithaler kritisiert. Konkret verlangte man am Dienstag im Landtag die „Rücknahme der Kürzungen für die Akademie Graz“. Kulturlandesrat Christian Buchmann (ÖVP) sagte, dass die Langfrist-Förderung für den kulturellen „Mittelbau“, zu dem die Akademie gehöre, sogar erhöht wurde.

Klimt-Weithaler erklärte, durch Kooperationen von anderen Initiativen untereinander sei einiges abgefangen worden. „Nun könnte man sagen, gut ist es gegangen, nix ist geschehen, aber die Zusammenarbeit darf sich ja nicht nur unter einzelnen Initiativen abspielen. Manche finden, Budgetkürzungen kann man mit Kooperationen und Ehrenamt wettmachen. Es sind Milliarden Euro für Bankenrettungspakete da, in essenziellen Bereichen wie Kunst, Gesundheit und Kultur fehlen die Mittel“, so die Abgeordnete.

Buchmann verwahrte sich „gegen den Eindruck, dass alles gekürzt worden ist, das Gegenteil ist der Fall“. Es gebe so etwas wie die kulturelle Dreifaltigkeit - Große wie das Universalmuseum Joanneum, den Mittelbau sowie u.a. kleine Initiativen in den Regionen. „Mir ist die Akademie Graz als Teil des Mittelbau etwas sehr Wesentliches.“ Er habe das Kulturkuratorium „overruled“, beim Mittelbau nicht zu kürzen, sondern sogar mehr in langfristige Förderung zu geben. Von 2016 bis 2018 schütte man pro Jahr 6,6 Millionen Euro aus, bis 2018 über 19 Millionen Euro, das gebe Finanzierungs-, Planungs- und Rechtssicherheit.