Unsicherheit vor Grenzkontrollen
Innsbruck – In den nächsten Wochen sollen die Grenzkontrollen am Brenner starten. Die Details sind noch offen. Entsprechend zurückhaltend äu...
Innsbruck –In den nächsten Wochen sollen die Grenzkontrollen am Brenner starten. Die Details sind noch offen. Entsprechend zurückhaltend äußern sich auch Einkaufszentren über mögliche Kundenausfälle oder Umsatzrückgänge als Folge der Grenzkontrollen. Die Unsicherheit ist jedenfalls spürbar. „Wir werden versuchen, die Auswirkungen möglichst gering zu halten“, sagte gestern Nikolaus Huter, Miteigentümer und Geschäftsführer des Outlet Centers. Von Nordtiroler Seite her dürfte es seiner Ansicht nach ohnehin weniger Probleme geben, zumal die Kontrollen sich eher auf von Süden kommende Fahrzeuge konzentrieren. Rund 1,7 Millionen Besucher zählt das Outlet Center im Jahr. Seit 2012 hat sich der Umsatz dank einer Strategieänderung – Wechsel des Namens, der Shops, der Markenmischung etc. – verdoppelt. 2015 wurden mehr als 40 Mio. Euro umgesetzt. Heuer soll die 3. Baustufe mit 1700 Quadratmetern eröffnen, womit das ursprüngliche Gesamtprojekt fertiggestellt sei.
Die Brenner-Kontrollen beschäftigen auch das Innsbrucker Einkaufszentrum DEZ. „Wir beginnen, uns mit dem Thema zu beschäftigen“, sagt Centermanager Helmut Larch. Die möglichen Auswirkungen auf das Geschäft könne er jetzt noch nicht beurteilen. (mas)