Schwimmen: Britische Weltrekorde vom CAS nachträglich anerkannt

Lausanne (APA) - Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat am Donnerstag Berufungen britischer Schwimmer stattgegeben. Bei der Berliner ...

Lausanne (APA) - Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat am Donnerstag Berufungen britischer Schwimmer stattgegeben. Bei der Berliner Langbahn-EM im August 2014 hatten Adam Peaty über 50 m Brust in 26,62 Sekunden und die Mixed-Staffel über 4 x 100 m Lagen in der Besetzung Peaty, Francesca Halsall, Jemma Lowe und Chris Walker-Hebborn in 3:44,02 Minuten Weltrekorde erzielt. Diese wurden aber nicht anerkannt.

Der Weltverband (FINA) hatte das damit begründet, dass bei den obligatorischen Dopingtests nicht wie üblich auf EPO getestet wurde. Der CAS lastete diesen Fehler jedoch nicht den Athleten an und erkannte ihnen die Weltrekordmarken zu. Mittlerweile hat Peaty den Weltrekord am 4. August 2015 bei der Kasan-WM auf 26,42 gedrückt, die britische Staffel mit Walker-Hebborn, Peaty, Siobhan-Marie O‘Connor und Halsall setzte ebendort einen Tag danach mit 3:41,71 einen neuen Maßstab.