Hoteliers-Kritik an neuer Zettelflut
Innsbruck – Empört reagiert Tirols Hotellerie auf die neuen Meldebestimmungen für Übernachtungen ab 1. April (mit Übergangsfrist bis 31.7.20...
Innsbruck –Empört reagiert Tirols Hotellerie auf die neuen Meldebestimmungen für Übernachtungen ab 1. April (mit Übergangsfrist bis 31.7.2017). „Statt Bürokratie abzubauen, sorgt die Regierung für Mehraufwand in der Hotellerie“, kritisiert Florian Werner, Landesvorsitzender der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) in Tirol. Reichte bisher oft ein Gästeblatt für mehrere Personen, müssen künftig die Daten jedes internationalen Gastes separat erfasst werden. „Wir müssen sogar festhalten, welche Behörde die Reisedokumente jedes internationalen Teilnehmers einer Reisegruppe und jedes Familienmitglieds ausgestellt hat. Der Erkenntnisgewinn ist fraglich“, so Werner. Tirols Landesregierung habe in ihrer Stellungnahme früh auf den bürokratischen Mehraufwand hingewiesen, das Innenministerium habe diese Bedenken ignoriert. (mas)