Tiroler Liga

Titel wird für Kirchbichl kein Selbstläufer

Mit einem 2:0-Sieg über Jenbach untermauerte Kirchbichl seine Favoritenrolle. Imst servierte Telfs beim Debüt von Trainer Franco Böhler mit 4:1 ab.

Von Thomas Mair

Kirchbichl, Imst –Nach der Auftaktrunde ins Frühjahr der UPC Tirol Liga steht fest, dass der SV Kirchbichl geradeaus in Richtung Meistertitel marschiert. Nach dem gestrigen 2:0-Heimerfolg gegen Jenbach haben die Unterländer schon sieben Punkte Vorsprung auf die Verfolger. „Es ist eine ungewohnte Sache, dass wir so souverän vorne stehen“, hat sich auch Trainer Paul Schneeberger noch nicht an die neue Rolle gewöhnt.

Spielerisch ortete der 37-Jährige gegen den Nachzügler viel Verbesserungspotenzial. Erst ein Elfmetertor (72.) eröffnete den Kirchbichlern Heim­erfolg. „Wir haben lange Zeit nicht in die Spur gefunden und befanden uns noch in der Winterpause“, erklärte Schneeberger, der sich eine enorme Steigerung erwartet.

Diese wird im Kampf um den Meistertitel auch notwendig sein, denn Verfolger Imst sorgte gestern mit einem 4:1-Derbyerfolg gegen Telfs für ein Ausrufezeichen. Dabei lag die Elf von Neo-Trainer Franco Böhler nach wenigen Sekunden 0:1 im Rückstand. „Wir haben darauf super reagiert und sofort zurückgeschlagen“, erklärte der Vorarlberger, der nur diese Halbsaison Imster Cheftrainer bleiben wird. Neben Torjäger Rene Prantl, der drei Tore erzielte, freute ihn die wiedergewonnene Kameradschaft: „Wir waren eine Einheit am Platz. Jeder hat die Fehler der anderen ausgebessert.“ Titelambitionen hat Imst dennoch keine, einen Kirchbichler Selbstläufer will man dennoch verhindern.