Bundesliga

Schlusslicht Grödig verliert in Altach, Salzburg mit glanzlosem Sieg

Kein Durchkommen für WAC-Stürmer Issiaka Ouedraogo (M.).
© GEPA pictures/ Patrick Leuk

Die Wiener Austria kam gegen den WAC nur zu einer Nullnummer. Die Admira bezwang Sturm Graz.

Austria – WAC 0:0

Die Wiener Austria hat in der Fußball-Bundesliga am Samstag zum Auftakt der 28. Runde einen weiteren Punkteverlust hinnehmen müssen. Der Tabellendritte kam zu Hause gegen den WAC nicht über ein torloses Remis hinaus. Der Rückstand auf das Spitzenduo Salzburg und Rapid beträgt bei einem Spiel mehr damit vorerst vier bzw. drei Punkte.

Der WAC musste mit dem gesperrten Joachim Standfest zwar bereits einen dritten Verteidiger vorgeben. Das Bollwerk hielt aber auch gegen die Austria. Die Kärntner sind bereits sieben Spiele ungeschlagen und haben dabei nur zwei Gegentore kassiert - und diese jeweils aus Elfmetern. Der Vorsprung des Tabellensiebenten auf Schlusslicht Grödig beträgt sieben Punkte.

Salzburg – Mattersburg 2:1

- Salzburg bleibt in der Fußball-Bundesliga auf Kurs Richtung Titelverteidigung. Eine Woche nach dem mageren 1:1 beim WAC präsentierten sich die „Bullen“ in der 28. Runde am Samstag zuhause stärker und feierten dank eines Tores von Valon Berisha (16.) und eines Elfers von Jonatan Soriano (24.) einen 2:1 (2:0)-Erfolg über Mattersburg. Der Vorsprung auf Rapid wuchs bis zum Sonntag auf vier Punkte an.

Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer nach einem Eckball durch Alexander Ibser (56.) konnte einer mäßigen Partie keine Wende geben und das 13. Salzburger Heimspiel en suite ohne Niederlage nicht verhindern. Für Trainer Oscar Garcia war es zudem der vierte Dreipunkter im vierten Match vor eigenem Publikum.

Altach – Grödig 1:0

Der SCR Altach hat zum Auftakt des letzten Viertels der Fußball-Bundesliga einen großen Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt gemacht. Die Vorarlberger besiegten Schlusslicht SV Grödig in der Cashpoint-Arena ohne Glanz mit 1:0 (0:0), feierten den zweiten Erfolg hintereinander und haben nun acht Runden vor Schluss einen beruhigenden Acht-Punkte-Polster auf das Tabellenende.

Für die seit 2. Dezember zehn Partien sieglosen Grödiger wird die Ausgangssituation im Abstiegskampf hingegen immer schlechter. Nur mehr Ried liegt in unmittelbarer Reichweite, und die Innviertler haben die Möglichkeit, am Sonntag zum Abschluss der 28. Runde zu Hause gegen Rekordmeister Rapid den Drei-Punkte-Abstand zu vergrößern. Fraglich ist, ob Coach Peter Schöttel nach der fünften Niederlage in den jüngsten sechs Runden auch nach der Länderspielpause im Heimspiel gegen Sturm Graz am 2. April noch auf der Trainerbank Platz nehmen darf. Da Johannes Aigner (56.) aus leichter Abseitsposition traf, traten die Grödiger auch im vierten Ligaauftritt in Altach ohne Punkte im Gepäck die Heimreise an.

Admira – Sturm 1:0

Der SK Sturm Graz gerät in der Fußball-Bundesliga immer mehr in Bedrängnis. Die Grazer mussten sich am Samstag bei Admira Wacker Mödling mit 0:1 (0:0) geschlagen geben und hängen weiter auf Rang sechs fest. Die Admira dagegen festigte ihren vierten Tabellenplatz, der zur Europacup-Qualifikation reichen könnte. Das Goldtor erzielte Daniel Toth mit einem sehenswerten Weitschuss (51.).

Sturm hält nach acht Runden im Frühjahr weiter erst bei einem Sieg. Aus den jüngsten vier Partien gab es nur zwei Punkte. Der Rückstand der Steirer auf die Admira beträgt vier Zähler, jener auf die drittplatzierte Wiener Austria bereits deren zwölf. Die Niederösterreicher dagegen beendeten eine Serie von zuletzt fünf Heimspielen ohne Sieg. In den jüngsten drei war ihnen kein Treffer gelungen.