„Mr. Cup“ Jack Jukic plant die nächste Sensation

Im Viertelfinale des Kerschdorfer Tirol Fußball-Cups will 1.-Klasse-Ost-Klub Münster heute (19.30 Uhr) auch in Telfs überraschen.

Schwaz-Trainer Martin Hofbauer (l.) und Pendant Thomas Silberberger kreuzen heute im Cup-Viertelfinale wieder einmal die Klingen.
© Hammerle

Von Tobias Waidhofer

Innsbruck — Im Unterhaus geht's Schlag auf Schlag. Kaum ist der Tiroler Amateurfußballbetrieb aus dem Winterschlaf erwacht, stehen heute im Rahmen des Kersch­dorfer-Tirol-Cup-Viertelfinales die ersten K.-o.-Spiele auf dem Programm:

Telfs — Münster (19.30 Uhr): Der 1.-Klasse-Ost-Tabellenführer Münster plant nach den Triumphen über die Landesligisten IAC und Innsbruck West die nächste Sensation. Und mit Trainer Jack Jukic können die Unterländer beim Tirol-Ligisten aus dem Oberland auf einen echten Cup-Spezialisten baue­n. Denn ein vergleichbarer Lauf mit einem unterklassige­n Team glückte dem Coach schon einmal: 2004/05 führt­e er Außenseiter Brixlegg/Ratten­berg bis ins Halbfinale, um dort erst gegen den späteren Sieger und damaligen Westligisten Axams den Kürzere­n zu ziehen.

„Wir werden tief stehen und auf Konter spielen", bringt Jukic die Taktik auf den Punkt. „Wir haben nichts zu verlieren und fahren nach Telfs, um alles zu versuchen." Jukic weiß aber auch, dass es durchaus ungemütlich werde­n könnte. „Da muss man realistisch sein. Es wird viel darauf ankommen, wie lange wir die Null halten können."

Das weiß der „Mr. Cup" aus eigener Erfahrung, schließlich hat er 2010 mit Alpbach in Wattens „eine brutale Klatsch­e" kassiert. Das 1:11 soll sich heute aber nicht wieder­holen.

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Wattens — Schwaz (19.30 Uhr): Ein prestigeträchtiges Duell steigt im Gernot-Langes-Stadion. „Wattens ist nicht nur für uns der schwerst­mögliche Gegner, wir sind es auch für sie", stellt Schwaz-Trainer Martin Hofbauer klar. Das Duel­l der beiden besten Tiroler Amateurteams verspricht jedenfalls Spannung. Auch weil sich mit dem „Hof­i" und dem „Silbi" auf der Trainerbank zwei Kontrahenten gegenüberstehen, die mindesten­s gleich gut miteinander philosophieren wie streiten können. Aber immer im Sinne des runden Leders. „Wir müssen uns die letzten Spiel­e gegen Wattens und das 1:1 im Winter-Test gegen Wacker in Erinnerung rufen", forder­t Hofbauer. Wattens kann heut­e wieder auf die zuletzt geschonten Flo Buch­acher und Simon Zangerl bauen.

Kufstein — Reichenau (19.30 Uhr): Das zweite Westliga-­Derby im Cup dient als Abwechslung zum Abstiegskampf. Kufstein gilt gegen die Reichenau als Favorit.

Das vierte Viertefinale zwischen Kitzbühel und Imst wurde auf kommende Woche verschoben. Denn die Gamsstädter sind heute (18.30) im Westliga-Nachholspiel gegen Anif gefordert.


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