Wiener Börse (Nachmittag) - ATX 0,64 Prozent schwächer

Wien (APA) - Die Wiener Börse hat sich heute, Montag, am Nachmittag bei durchschnittlichem Volumen mit leichterer Tendenz gezeigt. Der ATX w...

Wien (APA) - Die Wiener Börse hat sich heute, Montag, am Nachmittag bei durchschnittlichem Volumen mit leichterer Tendenz gezeigt. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 2.251,98 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 14,57 Punkten bzw. 0,64 Prozent. Zum Vergleich: DAX/Frankfurt +1,08 Prozent, FTSE/London -0,46 Prozent und CAC-40/Paris +1,05 Prozent.

Der Wochenauftakt gestaltete sich bisher ruhig. Nach etwas kräftigeren Auftaktverlusten grenzt der Leitindex diese bis Mittag wieder ein, fiel dann aber wieder zurück. Impulse waren dünn gesät, von Konjunkturseite wurde lediglich das Sentix-Investorenvertrauen und die Arbeitslosigkeit in der Eurozone veröffentlicht.

Die Anlegerstimmung im Euroraum hat sich im April weniger verbessert als erwartet. Wie das Forschungsinstitut Sentix am Montag mitteilte, stieg der entsprechende Konjunkturindikator leicht um 0,2 Punkte auf 5,7 Zähler. Bankvolkswirte hatten im Mittel mit einer Verbesserung auf 7,0 Punkte gerechnet. Die Arbeitslosenquote in der Eurozone ist indessen um 0,1 Prozentpunkte auf 10,3 Prozent gefallen.

Auf Unternehmensseite sanken Raiffeisen Bank International (RBI) um 0,78 Prozent auf 12,75 Euro. In Folge der Berichterstattung zu „Panama-Leaks“ wird die Finanzmarktaufsicht (FMA) die beiden genannten österreichischen Banken, die RBI und die Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank (Hypo Vorarlberg), genauer unter die Lupe nehmen.

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„Wir werden bei jeder dieser Banken eine anlassbezogene Vorortprüfung durchführen um zu überprüfen, ob in diesen genannten Fällen die Organisationspflicht zur Prävention von Geldwäsche eingehalten wurde“, sagte FMA-Sprecher Klaus Grubelnik am Montag zur APA.

Die Papiere der Erste Group zogen dagegen 0,41 Prozent auf 24,66 Euro. Am unteren Ende des ATX waren voestalpine mit minus 3,44 Prozent bei 28,76 Euro zu finden. Wienerberger sackten 2,83 Prozent auf 17,00 Euro ab.

Die beiden Ölwerte tendierten ebenfalls schwächer. OMV verloren 1,78 Prozent auf 24,32 Euro. Die Analysten der UBS und der Societe Generale haben ihre Einschätzungen für die Aktien nach dem Treffen zwischen Gazpromchef Alexei Miller und OMV-CEO Rainer Seele bestätigt. Bei der UBS liegt das OMV-Kursziel bei 20 Euro und einem Votum „Sell“, während die Experten der Societe Generale eine Kaufempfehlung „Buy“ mit einem Kursziel von 27,2 Euro ausgeben.

SBO reduzierten sich um 1,79 Prozent auf 51,99 Euro. Beim Ölfeldausrüster bestätigten die Analysten der Baader Bank ihr Votum „Hold“ bei einem Kursziel von 46 Euro.

Das bisherige Tageshoch verzeichnete der ATX kurz nach Eröffnung bei 2.273,21 Punkten, das Tagestief lag um etwa 12.57 Uhr bei 2.251,15 Einheiten. Der ATX Prime notierte mit einem Minus von 0,54 Prozent bei 1.158,32 Zählern. Um 14.15 Uhr notierten im prime market 16 Titel mit höheren Kursen, 21 mit tieferen und zwei unverändert. In zwei Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung.

Bis dato wurden im prime market 2.703.903 (Vortag: 3.753.801) Stück Aktien umgesetzt (Einfachzählung) mit einem Kurswert von rund 62,99 (107,48) Mio. Euro (Doppelzählung). Umsatzstärkstes Papier ist bisher Erste Group mit 215.055 gehandelten Aktien, was einem Kurswert von rund 10,70 Mio. Euro entspricht.

~ ISIN AT0000999982 ~ APA325 2016-04-04/14:32


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