Busunglück in Kuba: Zwei Tiroler offenbar wohlauf

Zwei Tiroler, die an Bord des Unglücksbusses in Kuba waren, konnten ihre Reise fortsetzen.

© ESCAMBRAY

Havanna, Innsbruck –Glück im Unglück hatten offenbar ein Mann und eine Frau aus Tirol, deren Reisebus in Kuba verunglückte. Nach Informationen des Außenministeriums wurden die beiden bei dem Unfall am Wochenende nur leicht verletzt. „Sie haben sich bereits wieder auf die Reise gemacht“, sagte Ministeriumssprecher Thomas Schnöll am Montag der TT.

Bangen herrschte hingegen um eine Oberösterreicherin, die bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt wurde. Dem Vernehmen nach soll es sich um die Frau jenes 63 Jahre alten Oberösterreichers handeln, der bei dem Unfall ums Leben gekommen ist.

Daneben waren noch zwei weitere Oberösterreicher und zwei Steirer sowie 19 Deutsche an Bord des Unglücksbusses gewesen. Elf Touristen mussten zunächst stationär im Krankenhaus bleiben, die meisten anderen wurden in einem nahen Hotel betreut.

Die Gruppe hatte beim Veranstalter Thomas Cook die „Große Cuba-Rundreise ab Santa Clara oder Varadero/Havanna“ vom 28. März bis zum 4. April gebucht. Am Samstagabend (Ortszeit) prallte ihr Reisebus im Zentrum des Landes frontal mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammen. Der kubanische Busfahrer und der Oberösterreicher starben.

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Ersten Angaben zufolge soll der Lkw-Fahrer den Unfall verursacht haben. Er hatte offenbar vor einer Eisenbahnbrücke den Warnhinweis übersehen, der die Durchfahrt für Fahrzeuge mit mehr als 4,20 Metern Höhe untersagt. Der Lkw-Anhänger touchierte die Brücke und stürzte daraufhin auf den entgegen- kommenden Bus. (TT, APA)


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