Rolling Stones eröffneten Ausstellung in London

„Exhibitionism: The Rolling Stones“ soll in den kommenden Jahren in elf Städten gezeigt werden.

Charlie Watts, Ronnie Wood, Mick Jagger und Keith Richards (v.l.).
© REUTERS/Luke MacGregor

London – „Exhibitionism: The Rolling Stones“ heißt eine Ausstellung, die in der renommierten Saatchi Gallery für zeitgenössische Kunst in London bis 4. September gezeigt wird. Frontmann Mick Jagger, Keith Richards, Ronnie Wood und Charlie Watts waren persönlich am Montagabend zur Eröffnung erschienen. Die Schau soll in den kommenden Jahren in elf Städten gezeigt werden.

Gezeigt werden über 500 Exponate aus den Privatbeständen der Band: ausgefallene Kleidungsstücke, mit denen die Musiker in den vergangenen fünf Jahrzehnten auf der Bühne erschienen, Instrumente, Tagebücher sowie Audio- und Videomaterial. „Die Rolling Stones haben die populäre Kultur geprägt“, schreibt die Galerie. „Die Ausstellung bietet einen einmaligen Einblick, den nur die privaten Archive der Band bieten können.“ Dazu zählt auch der Nachbau eines Backstage-Bereichs oder eine Hommage an die erste Londoner Wohnung, die Richards und Jagger mit Brian Jones teilten - schmutzige Teller und ungemachte Betten inklusive. „Es ist ein unglaublicher Gang durch das eigene Leben“, sagte Keith Richards der Nachrichtenagentur Reuters. „Für mich ist das in mancher Weise ziemlich emotional.“

Die Rolling Stones spielen seit den 60er-Jahren in unterschiedlicher Zusammensetzung zusammen, erst jüngst wurden sie bei einem großen Konzert in Kuba gefeiert. (APA/dpa/Reuters)

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