Elfjähriger brachte Granate in die Schule

Der Vater des Buben hatte den Sprengkörper offenbar schon vor 30 Jahren in den Niederlanden gefunden und bewahrte ihn seitdem zu Hause auf. Die Granate dürfte aus dem Zweiten Weltkrieg stammen.

(Symbolfoto)
© dpa

Lingen – Ein Elfjähriger hat in Niedersachsen eine alte Granate mit in die Schule gebracht und damit einen Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Polizei am Mittwoch in Lingen mitteilte, hatte der Bub den offenbar aus dem Zweiten Weltkrieg stammenden Sprengkörper am Vortag von zu Hause mitgebracht. Der Schulleiter alarmierte die Polizei, die den Kampfmittelräumdienst holte.

Die Experten hätten die Granate mitgenommen, um sie fachgerecht zu entschärfen, sagte ein Polizeisprecher. Über den Vorfall in der Schule der kleinen Gemeinde Esterwegen im Emsland hatte zuvor die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtet.

Nach Angaben des Sprechers hatte der Vater des Buben die stark verrostete 17 Zentimeter lange Granate offenbar schon vor 30 Jahren in den nahen Niederlanden gefunden, wobei er möglicherweise gar nicht genau wusste, um was es sich handelte. Nach Aussage des Buben bewahrte die Familie den Sprengkörper zu Hause auf, bis er ihn in die Schule mitnahm. (APA/AFP)


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