Stichwort - Die Geschichte der DDR-Klassiker Wartburg und Trabant

Eisenach/Zwickau (APA/dpa) - Vor einem Vierteljahrhundert kam das Aus für die beiden DDR-Autos Wartburg und Trabant, die über Jahrzehnte in ...

Eisenach/Zwickau (APA/dpa) - Vor einem Vierteljahrhundert kam das Aus für die beiden DDR-Autos Wartburg und Trabant, die über Jahrzehnte in Thüringen und Sachsen gebaut worden waren. Einige Daten zur Historie:

WARTBURG

- 1955 wurde im Automobilwerk Eisenach der erste Wartburg unter der Bezeichnung 311 gebaut, 1966 folgte der Wartburg 353, der mehr als zwei Jahrzehnte produziert wurde.

- 1988 wurde der Zweitaktmotor durch einen Viertakter - gebaut in Lizenz von Volkswagen - ersetzt. Der Wartburg trug bis zum Schluss den Zusatz 1.3.

- Bei der Produktionsstilllegung am 10. April 1991 hatte das Thüringer Autowerk noch etwa 6.100 Beschäftigte. In den Jahren davor waren es bis zu 8.000.

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- Gebaut wurden etwa 1,2 Millionen Autos der Marke Wartburg. Insgesamt kamen aus dem Eisenacher Fahrzeugwerk, das Ende des 19. Jahrhunderts gegründet worden war, mehr als 1,8 Millionen Autos.

TRABANT

- Der erste Trabi rollte 1957 in Zwickau vom Band. Das Auto hatte 18 PS.

- 1964 ging der Trabant 601 in die Serienfertigung. Von diesem Modell wurden rund 2,8 Millionen Autos gebaut. Ursprünglich sollte der Wagen nur drei Jahre lang produziert werden - es wurden 26.

- 1988 beginnt die Nullserie des Trabant 1.1 mit einem nachgebauten VW-Vierzylindermotor.

- Bis zum Stopp der Produktion am 30. April 1991 in den Sachsenring Automobilwerken wurden knapp 3,1 Millionen Trabant gebaut.

- Das Sachsenring-Werk war bis 1990 auf rund 12.000 Beschäftigte gewachsen.


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