Die Tiroler Fußballwelt fährt Achterbahn

Während Wattens in der RLW heute dem Titel einen ganz großen Schritt näher kommen will, hofft Kitzbühel auf Punkte im Abstiegskampf.

Von Daniel Suckert

Wattens, Kitzbühel –Unterschiedlicher könnte die Situation für Wattens-Coach Thomas Silberberger und Kitzbühel-Trainer Alexander Markl gar nicht sein. Während die „Silbi“-Truppe heute ab 18 Uhr in Anif (fast) alles klar machen kann, gastiert derweilen (19 Uhr) bei der Elf von Markl ausgerechnet eines der stärksten Frühjahrsteams in Kitz: TSV St. Johann.

„Noch sind wir nicht durch“, wollte Silberberger nichts von verfrühten Titel-Gratulationen hören. Verfolger Dornbirn müsste da am Donnerstag mit einem Ausrutscher im Heimspiel gegen Neumarkt noch mithelfen. „Sonst sollte es uns am Samstag daheim gelingen. Das wäre mir eh am liebsten.“ Eine Vorentscheidung sei ja so und so schon lange gefallen.

Dass die Gefahr des Spannungsabfalls vor den so wichtigen Aufstiegsduellen droht, glaubt der einstige Profi-Kicker nicht. Silberberger: „Da hilft uns das Cup-Finale am 16. Mai – da müssen wir hell- wach sein. Und dann haben wir ja ganze zwei Wochen, um uns in Ruhe auf die beiden Höhepunkte richtig vorzubereiten.“

Von solchen „Sorgen“ kann Markl, seines Zeichens Trainer von Kitzbühel, nur träumen. Der 14. der Regionalliga West steckt in akuten Abstiegssorgen, kann jedoch zumindest auf das Erfolgserlebnis gegen Hard (4:3-Sieg) aus der Vorrunde bauen.

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Dass mit St. Johann ausgerechnet eine der besten Frühjahrsmannschaften am heimischen Grün gastiert, bringt den Trainer der Kampfmannschaft ein wenig ins Grübeln: „Der Gegner könnte leichter sein. Auf der anderen Seite ist für uns jeder schwer.“

Die kompakte Abwehr und die effektive Offensive bereiten Markl und Co. Kopfzerbrechen. Trotzdem geht man mit positiven Gedanken in das so wichtige Duell der 25. Runde. Da wird auch der ein oder andere mentale Trick bei den Spielern angewendet. „Wie der aussieht, wird jedoch nicht verraten“, erklärt Trainer Markl mit einem Lächeln.

Ebenso im Fokus steht heute (18.30 Uhr) das Tiroler Derby zwischen Kufstein und der Reichenau. Die Innsbrucker gehen dabei als Außenseiter in das Match in der Arena.


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