Spitalsgipfel und Genossenzwist
Alles, was Rang und Namen hat, will heute nach der Sitzung der Landesregierung vor die Presse treten: Zwischen Land Tirol sowie den Vertrete...
Alles, was Rang und Namen hat, will heute nach der Sitzung der Landesregierung vor die Presse treten: Zwischen Land Tirol sowie den Vertretern der vier Landeskrankenhäuser und der sechs Bezirksspitäler wurde über die Gehälter der Spitalsangestellten offenbar eine Einigung erzielt. Gleichzeitig geht es um die Abgeltung für die Neuberechnung des Vorrückungsstichtags. Der Europäische Gerichtshof hat bekanntlich die Regelung für Beamte und Vertragsbedienste als „altersdiskriminierend“ aufgehoben. Der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Gerhard Seier, „tirol kliniken“-Betriebsratschef Gerhard Hödl, Ludwig Gruber von der Ärztekammer und Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf saßen mit am Verhandlungstisch.
Das Paket beinhaltet, wie bereits mehrmals berichtet, rund 25 Millionen jährlich mehr zur Anpassung der Ärztegehälter in den tirol kliniken und in den Bezirksspitälern. Wie viel das Land von der Nachzahlung der Bediensteten in den Bezirkskrankenhäusern übernimmt, dürfte am Wochenende ebenfalls Thema gewesen sein. Zuletzt wurde die Nachzahlung mit zehn Mio. Euro beziffert.
Nach der Anzeige des Innsbrucker SPÖ-Chefs Helmut Buchacher gegen unbekannt in der Causa ASKÖ gehen in der SPÖ weiter die Wogen hoch, der Generalverdacht Buchachers sorgt für massiven Unmut. Zuletzt geriet ASKÖ-Präsident Klaus Gasteiger ins Visier Buchachers. In der Parteivorstandssitzung in zwei Wochen soll das Thema zur Sprache kommen. „Es kann doch nicht sein, dass man sich in der Tiroler SPÖ jetzt nicht mehr mit Genosse, sondern mit Anzeigen begrüßt“, sagt ein Funktionär aus dem Unterland. Dort regt sich seit Jahren massiver Unmut gegen die Parteifreunde in Innsbruck. (pn)