1.800 Jobs sollen bei Fusion von Banco Popolare und BPM wegfallen

Rom (APA) - Im Zuge der Fusion von Banco Popolare und Banca Popolare di Milano (BPM), die sich zum drittgrößten Kreditinstitut Italiens zusa...

Rom (APA) - Im Zuge der Fusion von Banco Popolare und Banca Popolare di Milano (BPM), die sich zum drittgrößten Kreditinstitut Italiens zusammenschließen wollen, sollen 1.800 Jobs abgebaut werden. Dies berichteten italienische Gewerkschaften. Vor allem Frühpensionierungen sollen gefördert werden, hieß es.

Der Aufsichtsrat der börsennotierten Banco Popolare hatte am 7. Mai eine Kapitalaufstockung in Höhe von einer Milliarde Euro beschlossen. Damit soll die Kapitaldecke in Hinblick auf die Fusion mit BPM gestärkt werden. Die Kapitalaufstockung soll bis Sommer starten, wie italienische Medien berichteten.

Das fusionierte Institut solle seinen Hauptsitz in Mailand und Verona haben. Durch die Fusion entsteht eine Bank mit einer Bilanzsumme von 171 Mrd. Euro und 25.000 Beschäftigten. Sie wäre nach Intesa Sanpaolo und der Bank-Austria-Mutter UniCredit die Nummer drei des Landes.

BPM-Aktionäre werden dem Plan zufolge 54 Prozent an dem neuen Geldhaus halten, Banco-Popolare-Eigner 46 Prozent. Bis zum 1. November sollen die Aktionäre das Vorhaben absegnen. Die Transaktion solle bis Dezember unter Dach und Fach gebracht werden. BPM-Chef Giuseppe Castagna werde die neue Bank führen.