Imst

Ötztal meldet den sechsten Rekordwinter in Folge

Blick aufs Skigebiet Obergurgl (Archivbild).
© Ötztal Tourismus / Philipp Horak

Ein knappes Plus von 0,7 Prozent hob die Anzahl der Nächtigungen in der abgelaufenen Wintersaison auf mehr als 2,86 Millionen.

Sölden –Nächtigungen allein, wird der Direktor des Ötztal Tourismus nie müde zu betonen, „Nächtigungen allein sagen zu wenig aus. Es geht auch um die Wertschöpfung“, sagt Oliver Schwarz. Denn was die Übernachtungen betrifft, darf sich das Ötztal als Tourismusregion über die sechste Saison in Folge mit einem Allzeit-Hoch freuen: Die Statistik weist dem Ötztal Tourismus in der abgelaufenen Wintersaison exakt 2,862.226 Nächtigungen aus. Das sind um 0,7 Prozent mehr als im letzten Rekordwinter. In absoluten Zahlen verzeichnete man um 18.504 Nächtigungen mehr in den 30.000 Betten des Tales. Über den größten Zuwachs durfte sich Obergurgl-Hochgurgl freuen. Dort wurden 13.652 Nächtigungen mehr gezählt.

„Wir waren zu Beginn der Saison in der gesamten Branche bekanntlich mit einem sehr verhaltenen Wintereinbruch konfrontiert“, bilanziert Schwarz. „Verbunden mit dem frühen Ostertermin war klar, dass es sehr schwierig wird, an die extrem guten Zahlen der vorhergehenden Wintersaison anzuknüpfen. Dass wir im Ötztal das hohe Niveau der Nächtigungen dennoch halten konnten, ist eine exzellente Leistung, zu der ich den Betrieben gratuliere.“ Und der Obmann des TVB, Bernhard Riml, ergänzt: „Wir wollen natürlich weiterhin dieses Niveau an Nächtigungen halten, denn sie bilden die Grundlage für eine gesunde Wertschöpfung. Dadurch werden in weiterer Folge Investitionen möglich, um auch in Zukunft international wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Der Sommersaison begegnen die Ötztaler Touristiker mit übrigens durchaus positiven Erwartungen. „Gut gerüstet“ sehen sich Tourismus-Direktor und TVB-Obmann nicht zuletzt dank laufend realisierter Infrastrukturprojekte im gesamten Ötztal. Dazu zählen Schwarz und Riml heuer beispielsweise die neue Wakeboard-Anlage der Area 47, das Familienausflugsziel Widiversum in Oetz oder das Top Mountain Motorcycle Museum in Hochgurgl. Weiters gebaut bzw. erweitert werden unter anderem ein durchgehender Radweg zwischen Sölden und Aschbach bei Längenfeld sowie das Flowtrail-Netz der „Bike Republic“ in Sölden. „Das sind Investitionen, die uns gemeinsam mit attraktiven Angebotselementen wie der Ötztal Card und der Ötztal Premium Card ein unverwechselbares Profil als alpine Sommerdestination verleihen“, erklärt Tourismus-Direktor Schwarz. (TT, pascal)

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