Alte Feuerwehr mit modernstem Löschfahrzeug
Zell a. Z. – Wenn die älteste noch aktive freiwillige Dorffeuerwehr Tirols zum 150-Jahr-Jubiläum lädt, kommen sie alle: Landeshauptmann-Stv....
Zell a. Z. –Wenn die älteste noch aktive freiwillige Dorffeuerwehr Tirols zum 150-Jahr-Jubiläum lädt, kommen sie alle: Landeshauptmann-Stv. Josef Geisler, Landesfeuerwehrkommandant Peter Hölzl, Landesfeuerwehrinspektor Alfons Gruber, die Feuerwehrführung des Bezirkes, BM Robert Pramstrahler, Gemeindepolitiker, befreundete Vereine etc.
Sie alle konnte der Zeller Feuerwehrkommandant Siegfried Geisler am Sonntag in Zell begrüßen. Knapp 150 Feuerwehrmänner und -frauen marschierten dabei, begleitet von der Zeller Musikkapelle, auf. Traditionell wurde mit der Betriebsfeuerwehr VHP Zell und den Florianijüngern aus Hainzenberg gefeiert. Letztere gehörten einst zur FF Zell, die neben Zell, wie berichtet, auch für Rohrberg, Gerlosberg und Zellberg zuständig ist.
Bei der heiligen Messe betonte Dekan Ignaz Steinwender, wie wichtig die Gemeinschaft und Hilfsbereitschaft der Feuerwehrmitglieder ist.
Zudem wurde die neue Fahne (Fahnenpatin Erika Geisler) und das neue Tanklöschfahrzeug MAN TGS 18.400, mit dem die Zeller feuerwehrtechnisch eine Vorreiterrolle einnehmen, geweiht. Fahrzeugpatin war Katharina Taxacher. Ehrungen und Beförderungen rundeten das Fest ab. Unter anderem wurden Walter Binder für 70 Jahre Feuerwehrdienst, Ernst Eberharter für 60 Jahre und Günther Mair für 50 Jahre geehrt. Stefan Armellini wurde zum Brandmeister und Anna Eberharter zum „Oberfeuerwehrmann“ befördert. Mit den Florianiplaketten in Bronze wurde den vier Gemeindeführungen gedankt, dass sie immer hinter ihrer Zeller Feuerwehr stehen. (TT)