Eishockey: USA und Dänemark holten letzte WM-Viertelfinalplätze

Moskau/St. Petersburg (APA/sda) - Die USA und Dänemark haben sich am Dienstag bei der Eishockey-WM in Russland die letzten offenen Viertelfi...

Moskau/St. Petersburg (APA/sda) - Die USA und Dänemark haben sich am Dienstag bei der Eishockey-WM in Russland die letzten offenen Viertelfinalplätze gesichert. Die US-Amerikaner verloren zwar 2:3 nach Verlängerung gegen die Slowakei, sind als Vierter der Gruppe B aber dennoch weiter. In Gruppe A kamen die spielfreien Dänen weiter, weil die Schweiz dem Gruppensieger Tschechien 4:5 unterlag.

Die Schweizer verpassten damit zum zweiten Mal seit dem sensationellen Gewinn der Silbermedaille im Jahr 2013 den Einzug in die K.o.-Phase. Von ihrer Niederlage profitierten die Dänen mit Graz-99ers-Leeper Sebastian Dahm, die zum zweiten Mal nach 2010 die Runde der besten acht Teams erreichten.

Die Slowakei hätte mit einem Sieg in der regulären Spielzeit das US-Team noch abfangen können. Doch der Siegestreffer gelang erst nach 59 Sekunden der Verlängerung.

Damit lauten die Viertelfinalpaarungen am Donnerstag Tschechien - USA, Kanada - Schweden, Russland - Deutschland und Finnland - Dänemark. Zum Traumfinale Russland - Kanada, der Neuauflage des WM-Finales 2015, kann es auch in Moskau wieder kommen. In den Halbfinali träfen die Gastgeber entweder auf Finnland oder Dänemark.

Die Russen verspielten den Gruppensieg schon im Eröffnungsspiel bei der 0:3-Niederlage gegen Tschechien. Mittlerweile ist die „Sbornaja“, auch dank den NHL-Verstärkungen wie Alexander Owetschkin, nicht mehr wiederzuerkennen. Die Russen machten mit Schweden am Dienstag kurzen Prozess und führten schon nach 29 Minuten 4:0. Am Ende siegten sie 4:1.

Eine Überraschung gab es am letzten Vorrunden-Spieltag in Sankt Petersburg: Weltmeister Kanada verlor nach 16 WM-Erfolgen hintereinander die Partie gegen Finnland 0:4. Tommi Kivisto, Leo Komarov und Mika Pyörälä brachten die Finnen im zweiten Abschnitt innerhalb von zwölf Minuten 3:0 in Führung.

Neben Kasachstan muss auch Ungarn in die B-WM absteigen, für deren Austragung sich Österreich bewirbt (22. bis 28. April 2017). Der erste Sieg der Ungarn an einer A-WM seit 77 Jahren (in der ersten Turnierwoche gegen Weißrussland) genügte nicht für den Klassenerhalt. Weißrussland rettete sich am Dienstag mit einem 3:0-Erfolg über Frankreich.