Heta - Hypo Tirol und LH Platter über Kompromiss erfreut
Klagenfurt/Wien/Innsbruck (APA) - Die landeseigene Hypo Tirol Bank und Eigentümervertreter LH Günther Platter (ÖVP) haben sich am Mittwoch ü...
Klagenfurt/Wien/Innsbruck (APA) - Die landeseigene Hypo Tirol Bank und Eigentümervertreter LH Günther Platter (ÖVP) haben sich am Mittwoch über die präsentierte Grundsatzeinigung für eine außergerichtliche Beilegung des Streits über die Heta-Verbindlichkeiten erfreut gezeigt. Die Tiroler Hypo kann dadurch 31 Mio. Euro an Wertberichtigung wieder auflösen, hieß es.
Die Bank hatte in der Bilanz 2014 38,7 Mio. Euro für die Heta zurückgestellt, was einer Quote von 50 Prozent entspricht. „Die Einigung liegt erfreulicherweise spürbar über unseren letztjährigen Erwartungen bzw. dem von uns definierten Worst-Case-Szenario und wird sich natürlich positiv auf das Ergebnis 2016 auswirken“, betonte Aufsichtsratsvorsitzender Wilfried Stauder. Freilich räumte Stauder ein, dass jede Wertberichtigung „schmerzhaft“ sei - aber der vorliegende Kompromiss schaffe Rechtssicherheit.
Ähnlich argumentierte auch Tirols Landeschef: Der erzielte Kompromiss schaffe Rechtssicherheit und vermeide langwierige, kostspielige Gerichtsverfahren mit höchst ungewissem Ausgang. „Dadurch wird es möglich, die unrühmliche, von Kärnten ausgehende Causa Hypo-Alpe-Adria aufzuarbeiten und endgültig abzuschließen“, erklärte Platter in einer Aussendung.
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http://www.hypotirol.com ~ APA260 2016-05-18/12:24