Rachinger zu Drozda: „Haus der Geschichte“ nicht gefährdet
Wien (APA) - Johanna Rachinger, Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek, in deren Zuständigkeitsbereich auch das geplante ...
Wien (APA) - Johanna Rachinger, Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek, in deren Zuständigkeitsbereich auch das geplante „Haus der Geschichte Österreich“ fällt, sieht dieses „wichtige Kulturprojekt“ durch die personellen Veränderungen im Kulturministerium „nicht gefährdet“. Es sei „gesetzlich verankert“ und werde von der gesamten Bundesregierung getragen.
Der neue Kulturminister Thomas Drozda (SPÖ) bringe für seine Position „jahrelange Erfahrung als sehr erfolgreicher Kulturmanager mit“, hielt Rachinger in einer Stellungnahme gegenüber der APA fest. „Er kennt die inneren und äußeren Rahmenbedingungen kultureller Institutionen sehr genau und das ist für seine neue Aufgabe ein großer Vorteil.“ Sie hofft, dass Drozda „die zukunftsweisenden Projekte seines Vorgängers mit großem Engagement fortsetzen wird“ und sprach damit das „Haus der Geschichte“ ebenso an wie den erst kürzlich lancierten Österreichischen Buchpreis.
„Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass er eigene Akzente setzen wird, die die Kultur in diesem Land stärken werden“, so Rachinger. „Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit einem ausgewiesenen Profi.“ Sein Vorgänger Josef Ostermayer (SPÖ) habe „in seiner Amtszeit viele große Projekte erfolgreich umgesetzt“ und nicht zuletzt das „Haus der Geschichte“ nach jahrzehntelangen Diskussionen „auf eine gesetzliche Grundlage gestellt“, zog sie ein positives Resümee unter dessen Amtszeit.