Mountainbike: Albstadt-Weltcup als Schlusspunkt der Olympia-Quali

Albstadt/Wien (APA) - Mit dem Cross-Country-Weltcup in Albstadt geht am Sonntag die Olympia-Qualifikation der Mountainbiker zu Ende. Österre...

Albstadt/Wien (APA) - Mit dem Cross-Country-Weltcup in Albstadt geht am Sonntag die Olympia-Qualifikation der Mountainbiker zu Ende. Österreich wird über die Nationenrangliste aller Voraussicht nach zwei Herren-Plätze für die Sommerspiele in Rio de Janeiro ergattern. Bei den Damen ist man im Kampf um ein mögliches Ticket auf Schützenhilfe anderer Nationen angewiesen.

Karl Markt, Alexander Gehbauer und Gregor Raggl müssen in Deutschland allesamt ins Ziel kommen und in etwa ein Top-20-Ergebnis schaffen, um im Ranking noch den nötigen einen Platz gutzumachen. Derzeit liegt Österreich mit nur geringem Rückstand auf die im Weltcup nicht besonders schlagkräftigen Brasilianer an der 14. Stelle, der 13. Rang würde zwei Startplätze bedeuten. „Es wird knapp, aber es ist ziemlich wahrscheinlich, dass wir das schaffen“, meinte ÖRV-Mountainbike-Koordinator Christoph Peprnicek zur mittlerweile guten Ausgangslage.

Ausschlaggebend für die Olympiatickets wird schlussendlich wohl ein Doppelsieg von Raggl und Markt bei einem Rennen in Südafrika Anfang Mai sein. „Da haben wir super gepunktet“, verwies Peprnicek auf den erfolgreichen Schachzug, bei diesem Bewerb anzutreten.

Elisabeth Osl und die im Frühjahr von einer Erkrankung gebremste Lisa Mitterbauer sind dagegen von fremder Hilfer abhängig, damit sich das eine erhoffte Olympia-Ticket noch ausgeht. Vor dem letzten Bewerb der einjährigen Qualifikationsphase liegt man auf dem 20. Nationenplatz, eine Verbesserung ist nicht mehr wahrscheinlich. „Das schaffen wir aus eigener Kraft nicht mehr“, so Peprnicek.

Klarheit wird für die Männer die Rangliste am 24. Mai bringen. Die Frauen müssen noch bis 2. Juni warten, weil in ihrem Fall auch noch Kontinental- und Gastgeberquoten maßgeblich sein können.