Erste Liga

Bei Wacker ist der Storch gelandet

Da liegt er, der kleine Engel der Familie Siller-Gager – das Glück für Wacker-Profi Sebastian Siller mit Gattin Anja und Sam Prince ist perfekt.
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Vor dem letzten Auswärtsspiel der Saison bei Austria Klagenfurt darf sich Wackers Innenverteidiger Sebastian Siller über Nachwuchs freuen.

Von Alex Gruber

Innsbruck – Den im Frühjahr gebeutelten Wacker-Tross – Diskussionen um Cheftrainer Klaus Schmidt kamen zuletzt auf – streiften gestern nicht nur vom Himmel ein paar überfällige Sonnenstrahlen. Denn während sich die Profis am Vormittag dem Ende der Trainingseinheit näherten, verkündete Klubsekretär Gogo Feistmantl die frohe Botschaft, dass Innenverteidiger Sebastian Siller um 7 Uhr morgens stolzer Vater eines Sohnes geworden ist: „Ein gewaltiges Gefühl.“

Der Spross namens „Sam Prince“ brachte bei der Geburt gut drei Kilo auf die Waage und war 52 Zentimeter groß. „Den werden wir schön häkeln“, spielte der ein oder andere auf den ausgefallenen Namen des Siller-Stammhalters an. Gespräche über eine Vertragsverlängerung mit dem „Sewi“ sind übrigens am Laufen, den Klagenfurt-Trip lässt der Neo-Papa in Rücksprache mit Schmidt aus.

Ein anderer schlich gestern vorzeitig mit etwas gesenktem Haupt in die Kabine. Rami Tekir quält ausgerechnet vor seiner Einberufung ins U19-Nationalteam („eine coole Sache und Ehre“) der linke Fuß, den er sich am Vortag beim Schusstraining „beleidigt“ hat. Es sollte sich aber sowohl für Klagenfurt als auch das Nachwuchs-Teamcamp in Frankreich ausgehen.