Rudern: Zwei ÖRV-Boote kämpfen noch um Olympiaticket

Luzern (APA) - Geht es nach dem österreichischen Ruderverband, dann sollten sich zu den zwei bereits fix für Olympia qualifizierten Booten n...

Luzern (APA) - Geht es nach dem österreichischen Ruderverband, dann sollten sich zu den zwei bereits fix für Olympia qualifizierten Booten noch zwei hinzugesellen. Bei der Restquoten-Regatta ab Sonntag auf dem Rotsee bei Luzern sind der leichte Vierer ohne der Herren sowie der Damen-Doppelzweier am Start, sie müssen jeweils unter die ersten zwei kommen.

Der Vierer tritt in der gegenüber dem Vorjahr geänderten Besetzung Markus Lemp (Wiking Linz), Alexander Chernikov (LIA Wien), Florian Berg (Nautilus Klagenfurt) und Julian Schöberl (WSV Ottensheim) an. „Wir konnten wirklich gut trainieren, haben hohen Speed aufgebaut“, sagte Schlagmann Lemp. „Obwohl das Boot seit dem Weltcup in Varese wirklich gut gelaufen ist, haben wir letzte Woche nochmals etwas Konstanz und Sicherheit dazugewonnen - das war wichtig. Der Fokus passt“, meinte Berg.

Wie der Vierer ließ auch der Doppelzweier mit Leonie Pless (Donau Wien) und Lisa Farthofer (WSV Ottensheim) die EM Anfang Mai aus, um sich optimal vorzubereiten. „In Kärnten ist viel weiter gegangen und wir haben viele sehr gute Trainings absolvieren können. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das schaffen können“, sagte Farthofer nach dem Trainingslager in Völkermarkt.

Bereits bei der WM im vergangenen Jahr hatten sich Einerruderin Magdalena Lobnig, die kürzlich Europameisterin wurde, und der Leichtgewichts-Doppelzweier Bernhard und Paul Sieber Quotenplätze für Rio geholt, sie wurden vom Österreichische Olympischen Komitee auch bereits nominiert.