Fraport plant keine größeren Zukäufe - Fokus auf Griechenland

Frankfurt (APA/Reuters) - Der deutsche Flughafenbetreiber Fraport erwartet derzeit keine größeren Beteiligungen an Airports. Man werde zwar ...

Frankfurt (APA/Reuters) - Der deutsche Flughafenbetreiber Fraport erwartet derzeit keine größeren Beteiligungen an Airports. Man werde zwar Privatisierungen von vier Flughäfen in Brasilien und in Bulgarien „sicher prüfen“, sagte Konzernchef Stefan Schulte laut Redetext am Freitag auf der Hauptversammlung in Frankfurt.

„Der Schwerpunkt unserer Aktivitäten wird dieses Jahr aber in Griechenland liegen mit den notwendigen Vorbereitungen zum Betrieb der 14 Flughäfen ab Jahresende.“ Im Dezember 2015 hatte Fraport Verträge über rund 1,2 Mrd. Euro unterzeichnet, die noch vom griechischen Parlament ratifiziert werden müssen.

Der Konzern hält an seinen Gewinnzielen für das laufende Jahr hin. Das Betriebsergebnis (Ebitda) werde 2016 auf 850 bis 880 Mio. Euro steigen, nach rund 849 Mio. Euro im Vorjahr. Gleichzeitig sollen die Passagierzahlen in Frankfurt um ein bis drei Prozent zulegen. Schulte betonte allerdings, die Rahmenbedingungen seien schwierig. „Wir müssen uns strecken, um unsere Ziele und unseren Ausblick für das Jahr 2016 zu erreichen.“ Grund dafür sei eine Zurückhaltung bei Buchungen wegen jüngster Anschläge etwa in der Türkei.

~ ISIN DE0005773303 WEB http://www.fraport.de ~ APA197 2016-05-20/11:13