Zitate der Woche - „Ein bisschen House of Cards für Arme“
Wien (APA) - „Von Kern erwarten sich die Brutusse den besseren Cäsar.“ - Es geht immer um Macht, weiß Politikberaterin Heidi Glück....
Wien (APA) - „Von Kern erwarten sich die Brutusse den besseren Cäsar.“ - Es geht immer um Macht, weiß Politikberaterin Heidi Glück.
„Ich kann nicht über Wasser gehen.“ - ... oder den Messias? Der neue SPÖ-Chef Christian Kern zeigt sich bescheiden.
„Wenn wir dieses Schauspiel weiter liefern, ein Schauspiel der Machtversessenheit und der Zukunftsvergessenheit, dann haben wir nur noch wenige Monate bis zum endgültigen Aufprall, wenige Monate, bis das Vertrauen und die Zustimmung in der Bevölkerung restlos verbraucht sind.“ - Eine Chance gibt‘s noch mit der ÖVP ...
„Manchmal habe ich das Gefühl, da gibt es Leute, die sind politische Selbstmordattentäter, die sich einsam in einer Telefonzelle in die Luft sprengen. „ - ... auch wenn Kern dort einen ausgeprägten Hang zur Selbstzerstörung ortet.
„Das ist ein bisschen ‚House of Cards‘ für Arme.“ - So viel zum Masterplan zu Werner Faymanns Ablöse, nochmals Kern.
„Ich gelobe.“ - Und jetzt ist er Bundeskanzler.
„Ab heute läuft der Countdown um die Herzen in diesem Land.“ - Kern will gegen den Vertrauensverlust kämpfen.
„Wir waren Teil des Systems. ... Ein Euro scheppert sicher nicht alleine.“ - Auch ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner gelobt Besserung.
„Die Spielregel, dass wir uns nicht gegenseitig angreifen, gilt ab sofort. Aber ich schließe nicht aus, dass der eine oder andere einen Rückfall erleidet“ - Mitterlehner kennt seinen Klubchef Reinhold Lopatka.
„Ich habe in meinem Leben immer alles versucht, um der ÖVP zu nützen.“ - Lopatka fühlt sich jedenfalls unschuldig.
„Wir sind in den letzten Jahren Schritt für Schritt zurückgefallen, wir sind abgesandelt, jetzt müssen wir wieder aufsandeln.“ - Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl gräbt in der Zitate-Kiste.
„Die Realität wird sich schon ihren Platz verschaffen.“ - Bundespräsident Heinz Fischer steht markigen Ankündigungen seiner potenziellen Nachfolger gelassen gegenüber ...
„Der Bundespräsident ist nicht der Vorgesetzte des Bundeskanzlers, und der Bundeskanzler ist nicht der Vorgesetzte des Bundespräsidenten.“ - ... und erinnert sie an die Verfassungsrealität.
„Wir versprechen, dass wir uns gut benehmen werden.“ - Ein unerfülltes Wahlkampf-Versprechen von FPÖ-Kandidat Norbert Hofer zu Beginn des „ATV“-Hofburg-Duells.
„Wenn man zwei Personen wie Gladiatoren aufeinanderhetzt, darf man sich nicht wundern, wenn man ‚Blut‘ sieht“ - Alexander Van der Bellen (Grüne) in der Nachbetrachtung.
„In einer Monarchie gäbe es so etwas nicht.“ - Ulrich Habsburg-Lothringen sieht nach dem Schmutzkübel-Duell eine Alternative.
„Ich habe nie gesagt, dass ich in Sitzungen gehe. Das wäre ja peinlich.“ - Norbert Hofer will offenbar nur so zu den EU-Räten nach Brüssel reisen.
„So, wie das Angebot jetzt ist, kann man nur Hofer wählen und beten für ihn und für Österreich.“ - Salzburgs Weihbischof Andreas Laun empfiehlt den FPÖ-Kandidaten.