Ermittlungen gegen Präsidentschaftskandidatin Fujimori in Peru
Lima (APA/dpa) - Die peruanische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die aussichtsreiche Präsidentschaftskandidatin Keiko Fujimori wegen Geld...
Lima (APA/dpa) - Die peruanische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die aussichtsreiche Präsidentschaftskandidatin Keiko Fujimori wegen Geldwäsche. Es gehe um rund 700.000 Soles (etwa 187.600 Euro) aus Fundraising-Veranstaltungen für ihren Wahlkampf, berichtete am Freitag die Zeitung „El Comercio“, die Zugang zu den Ermittlungsakten hatte.
Außerdem würden Zahlungen einer US-Briefkastenfirma von umgerechnet über 115.000 Euro an Fujimori untersucht.
Die Tochter des ehemaligen Machthabers Alberto Fujimori wird immer wieder mit Korruption und Geldwäsche in Verbindung gebracht. Sie wittert dahinter einen Komplott ihrer politischen Gegner. Vor der Stichwahl am 5. Juni liegen Fujimori und ihr Konkurrent Pedro Pablo Kucyznski in den Umfragen etwa gleichauf.