BP-Wahl: Ständiges Kommen und Gehen ab der Früh in Oberösterreich
Wien/Linz (APA) - Um den ersten Sommertag des Jahres nutzen zu können, sind die Oberösterreicher bereits früh wählen gegangen. Diesen Eindru...
Wien/Linz (APA) - Um den ersten Sommertag des Jahres nutzen zu können, sind die Oberösterreicher bereits früh wählen gegangen. Diesen Eindruck gewannen Wahlbeisitzer sowohl in Städten als auch in Landgemeinden, ergab ein Rundruf der APA. So lag die Wahlbeteiligung bis zum Mittag über der vom 24. April. In Linz fiel auf, dass dieses Mal mehr junge Leute in die Wahllokale kamen.
„Ab 9 Uhr ging es dahin“, hieß es etwa aus einem Lokal in Linz-Kleinmünchen. Gleiches wurde aus der Innenstadt sowie aus Urfahr berichtet. Die Wahlbeteiligung (inklusive Wahlkarten) betrug in jenen beiden Lokalen bereits über 50 Prozent. Auch in Steyr-Gleink und Sattlet (Bezirk Wels-Land) herrschte vielerorts ein ständiges Kommen und Gehen. Die Leute erschienen zum Teil im Tennisdress oder in Radler-Montur, um nach dem Kreuzerl den Tag für sportliche Aktivitäten zu nutzen. In der Mühlviertler Gemeinde Ried in der Riedmark gingen einige bereits vor der Erstkommunion wählen.
In Oberösterreich sind zudem soviel Wahlkarten wie noch nie beantragt worden. 132.441 der knapp 1,1 Millionen Stimmberechtigten machten von dem Angebot Gebrauch, was einem Anteil von 14 Prozent entspricht.
Der Ausgang des ersten Wahldurchgangs in Oberösterreich hatte im Wesentlichen dem Bundesdurchschnitt entsprochen. Norbert Hofer erzielte 35,13 Prozent (österreichweit: 35.05 Prozent) und Alexander Van der Bellen 20,46 (österreichweit: 21,34 Prozent). In 425 der 442 Gemeinden war Hofer bereits erster. Die Wahlbeteiligung lag mit 70 Prozent um eineinhalb Prozentpunkte über dem österreichweiten Wert.